Großer Andrang beim „Blechauflauf“

Vorarlberg / 08.04.2019 • 17:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nicht nur der Publikumsraum, auch die Bühne war beim „Blechauflauf“ gut gefüllt. vv
Nicht nur der Publikumsraum, auch die Bühne war beim „Blechauflauf“ gut gefüllt. vv

Blechbläser-Konzertabend der Rheintalischen Musikschule.

Lustenau Man nehme: 19 Trompeten, acht Posaunen, drei Tenorhörner und zwei Tuben, dazu die entsprechenden Spielerinnen und Spieler, stelle sie zu einem kleinen Orchester auf und schon ist er da – der „Kleine Blechauflauf“. Die jüngsten Musizierenden der Rheintalischen Musikschule machten unter der Leitung von Thomas Halfer (Fachbereichsleiter für Blechblasinstrumente) den Anfang und spielten mit großem Eifer die Stücke „Anker los“ und „Hey, hey Wickie“.

Unter dem Namen HaPi Hörner (Leitung: Christian Beemelmans) brachten Hannah Loacker und Pia Hämmerle den Ententanz zu Gehör, und gleich darauf spielten die Posaunengirls Martha Lukesch, Martina Fitz und Sophie Hochschwarzer unter der Leitung von Ursula Lampert-Kancz „Auf zum Rummelplatz“. Die kleinen Tubisten Amon Backhaus, David Hollenstein, Johannes Brunner und Pius Andres waren hinter ihren großen Instrumenten kaum zu sehen. Verstärkt durch Gabriel Hollenstein auf der Trompete spielten sie unter dem Namen „Bläsertrupp Dur A Zell“ (Leitung: Stefan Bär) gekonnt drei flotte Stücke.

Mittlerer Blechauflauf

Schwungvoll ging es weiter mit den größeren Musikantinnen und Musikanten. Unter der Leitung von Christian Beemelmans spielten sie beherzt und sicher „New York, New York“ sowie „Meet the Flintstones“, die Titelmusik aus der Familie Feuerstein. Beschwingt und fröhlich musizierten auch die „Trumpet Freaks“ Felix Staudacher, Rafael Lutz und Valerie Barta unter der Leitung von Simon Gmeiner. „Eye of the Tiger“ von Frankie Sullivan brachten sie gekonnt zu Gehör. Als versierte Könner entpuppte sich anschließend das „Blech-Lust-Quartett“ mit Florian Fort, Julia Konzett, Matthias Seewald und Simon Bösch (Leitung: Bernhard Lampert) mit der Bohemian Rhapsody von Freddie Mercury und Queen.

Anspruchsvolle Filmmusik

Zum viel bejubelten Finale spielten die „Großen“ unter dem Dirigat von Simon Gmeiner anspruchsvolle Stücke aus der Filmmusik. Zu hören waren dabei Melodien aus der „Harry Potter Suite“ von John Williams sowie „Der mit dem Wolf tanzt“ und die „Jurassic Park Suite“. Es gab viel herzlichen Applaus und obendrein eine Zugabe mit Publikumsbeteiligung: „Der Löwe schläft heut Nacht – a wemoweh, a wemoweh.“ vv

Die Trumpet Freaks in Aktion: Die jungen Musiker zeigten ihr Können. 
Die Trumpet Freaks in Aktion: Die jungen Musiker zeigten ihr Können.