Homunculus-Chefs freuen sich über gute Auslastung des Figurentheaterfestivals

Vorarlberg / 18.04.2019 • 08:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Puppentheaterkunst  kommt in Hohenems gut an.
Die Puppentheaterkunst kommt in Hohenems gut an.

Unter neuer Intendantin Susi Claus kamen rund 3000 Besucher.

hohenems Günter Bucher, Präsident des Vereins Homunculus-Figurentheater e.V., zog auf der Generalversammlung eine äußerst positive Bilanz über die vergangenen zwei Vereinsjahre. Nicht minder positiv war die Vorausschau auf das heurige Festival von Geschäftsführer Dieter Heidegger.

Die neue Intendantin Susi Claus habe ihr erstes Homunculus-Festival im Vorjahr mit Bravour über die Bühne gebracht, verwies Bucher auf die knapp 3000 Besucher, eine Auslastung von 95 Prozent und ein begeistertes Feedback der Gäste. Der Präsident erinnerte an die insgesamt acht Österreich-Uraufführungen und an eine Theaterwoche voller Poesie, Humor, feiner Miniaturen und herrlicher Pointen. Auch die experimentellen Miniaturen der Nachwuchspuppenspieler aus der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart überzeugten das Publikum des Rudolf-von-Ems-Kleinkunstpreises. 90 Prozent Auslastung und 2900 Besucher wies das Festival im Jahre 2017 auf, wobei die Kreativität der unterschiedlichen Regisseurinnen für verblüffende Perspektivenwechsel sorgte. So wurde etwa die Rotkäppchen-Geschichte aus der Sicht des Jägers erzählt und die Premiere von „Der Fall Hamlet“ zeigte völlig neue Facetten des Shakespeare-Dramas. Besucher konnten auf dem Schlossplatz ihre Geschichten erzählen, welche dann von der Tänzerin Doro Dick von der Kompagnie „Bewegungsmelder“ in Bewegung umgesetzt wurden.  

Bereits 2200 Karten weg

In seiner Vorschau auf das heurige Puppentheaterfestival, das vom 23. bis 31. Mai stattfindet, berichtete Geschäftsführer Dieter Heidegger, dass bereits 2200 Karten verkauft wurden. Auf dem Schlossplatz sei eine Installation geplant, und heuer gebe es auch einen Homunculus-Gastauftritt im „Tennis.Event.Center“ im Herrenried. DJ Oldboy Randy wird, abgewandelt nach dem Festivalmotto „Alte (Vinyl)Liebe rostet nicht“, 100 Single-Schallplatten mit Musik der 1960er- bis 1980er-Jahre spielen, und zum Abschluss des heurigen Puppentheaterfestivals wird die Emser Kultband „Rauschfrei“ unplugged zu hören sein. tf

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