ASZ Vorderland wächst in die Höhe und bekommt jetzt einen Grundstein

Vorarlberg / 22.04.2019 • 17:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Sägezahnrampe ist für die Funktionalität des Abfallsammelzentrums Vorderland entscheidend. regio
Die Sägezahnrampe ist für die Funktionalität des Abfallsammelzentrums Vorderland entscheidend. regio

Elf Vorderland-Gemeinden errichten in der Sulner Treietstraße ein gemeinsames Abfallsammelzentrum. Der Hochbau schreitet voran, am Freitag wird nun auch offiziell ein Grundstein gelegt.

Gernot Schweigkofler

Sulz Es ist für die Regio Vorderland-Feldkirch eines der wichtigsten Projekte in der Geschichte der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit: die Errichtung eines gemeinsamen Abfallsammelzentrums. Das Großprojekt an der Sulner Treietstraße, das laut Plan vier Millionen Euro kosten wird, nimmt nun zusehends Form an, die Hochbauarbeiten schreiten zügig voran. Die Sägezahnrampe, in der ab 2020 die Container stehen sollen, in denen die Wertstoffe gesammelt werden, ist bereits gut erkennbar, tragende Säulen und Wände des großen Gebäudes werden hochgezogen. Grundstein wurde aber bisher keiner gelegt, das wird am Freitag nachgeholt werden, wie Regio-Geschäftsführer Christoph Kirchengast erklärt. Zudem wird auch eine Zeitkapsel in das Bauwerk eingelassen, die daran erinnern soll, wie das Leben 2019 war.

Derzeit wird an den tragenden Elementen des Gebäudes gearbeitet. Regio
Derzeit wird an den tragenden Elementen des Gebäudes gearbeitet. Regio

Bis Ende des Jahres soll das Gebäude, das von den Schwarzacher Architekten Lenz-Kaufmann geplant wurde, fertiggestellt sein. In Zusammenarbeit mit dem ASZ Feldkirch werden in Zukunft 62.000 Menschen aus der Region die beiden Sammelzentren nutzen. Elf Gemeinden (Fraxern, Klaus, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler und Zwischenwasser) kooperieren am Standort in Sulz. Sie haben für den Betrieb eigens einen gemeinsamen Gemeindeverband gegründet.