Tage der Utopie bringen wieder hochkarätige Vortragende nach Arbogast

02.05.2019 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ab Montag laden die Tage der Utopie zum Zuhören und Mitreden bei einem abwechslungsreichen Programm ein. Köhler
Ab Montag laden die Tage der Utopie zum Zuhören und Mitreden bei einem abwechslungsreichen Programm ein. Köhler

Am Montag starten die Tage der Utopie in St. Arbogast. Eine Woche lang werden Entwürfe für eine gute Zukunft vorgestellt und diskutiert.

Gernot Schweigkofler

Götzis Ab Montagabend finden im Götzner Bildungshaus St. Arbogast wieder die Tage der Utopie statt. Die Veranstaltungsreihe, die alle zwei Jahre stattfindet, hat dank eines abwechslungsreichen und hochkarätigen Programms in den vergangenen 16 Jahren viele Stammgäste gefunden. So sind auch dieses Jahr schon viele Teile ausgebucht. Die Kuratoren Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl haben auch heuer unter dem Motto Entwürfe für eine gute Zukunft auf sehr viel Abwechslung gesetzt. Tagesaktuelle Thematiken, wie die Zukunft des Internets, zuletzt durch die Abstimmung zum EU-Datenschutzrecht medial präsent, oder auch mögliche Antworten auf den Rechtspopulismus finden im Programm Raum. Aber es geht auch um Möglichkeiten des Zusammenarbeitens, wie sie zwei Gründer von Dark Horse, einer Digitalagentur, vorstellen, oder darum, wie Regionalentwicklung funktionieren könnte. Mit Thomas Gebauer referiert zum Abschluss ein renommierter Experte für Frieden und Sicherheit über die Möglichkeiten des Helfens.

Helbock und Raab als Artists in Residence

Neben Politik, Philosophie und Wirtschaft spielt auch die Kunst traditionell eine wichtige Rolle bei den Tagen der Utopie. Jeden Abend werden bei den Veranstaltungen neue Musikstücke vorgestellt, die eigens während der Veranstaltungswoche komponiert werden. Mit David Helbock am Klavier und Lorenz Raab an der Trompete sind dieses Jahr zwei arrivierte Jazz-Künstler vor Ort und lassen sich von der Atmosphäre inspirieren. Am Ende der Veranstaltungsreihe wird daraus eine eigene CD entstehen.

Tage der Utopie 2019

vom Montag, 6. Mai, bis Samstag, 11. Mai, im Bildungshaus St. Arbogast, Götzis

www.tagederutopie.org

Kloster für Innovation Am Montagabend und Dienstagvormittag sind zwei Gründer von Dark Horse vor Ort. Ihre Agentur hat sich nach Vorbild eines Klosters organisiert. Ausverkauft.

Gerechtes Netz Am Dienstagabend und Mittwochvormittag berichtet Internetexpertin Ingrid Brodnig über ihre Utopie für das Internet. Restkarten für die Abendveranstaltung erhältlich.

Aus Donuts müssen Krapfen werden Am Mittwochabend und Donnerstagvormittag stellt Architekt Roland Gruber seine Entwicklungsstrategie für den ländlichen Raum vor. Restkarten für die Abendveranstaltung erhältlich.

Politischer Dialog Am Donnerstagabend und Freitagvormittag referiert die Extremismusforscherin Julia Ebner darüber, wie es gelingen könnte, den politischen Diskurs von den Rechtspopulisten zurückzuerobern. Ausverkauft.

Utopie des Helfens Thomas Gebauer ist einer der Initiatoren der Kampagne zum Verbot von Landminen. Er durchleuchtet am Freitagabend und Samstagvormittag das System des Helfens. Restkarten für Abendveranstaltung.

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