Hilfe zur Pflege

03.05.2019 • 17:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mohis sind 600.000 Stunden pro Jahr im Einsatz.

sulzberg An die 600.000 Leistungsstunden erbringen die mehr als 2100 Helfer der Mobilen Hilfsdienste (Mohis) Jahr für Jahr. Sie bieten Betreuung sowie hauswirtschaftschaftliche und pflegerische Hilfe an und sind eine wesentliche Säule im Vorarlberger Betreuungs- und Pflegenetz. Bei der Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste in Sulzberg bedankte sich Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker bei allen Mitwirkenden für ihre wichtige Arbeit. Ohne dieses Angebot wäre für viele Familien eine häusliche Betreuung nicht möglich, meinte Wiesflecker. Trotz neuer Rahmenbedingungen, beispielsweise der Zunahme der 24-Stunden-Betreuung, gelänge es den Mohis, ihren Leistungsumfang zu halten.

Etwa 35 neue Anstellungen

Die Landesrätin verwies auch auf die seit 2016 durch eine zusätzliche Förderung aus dem Sozialfonds bestehende Möglichkeit einer Festanstellung bei den Mobilen Hilfsdiensten. Dort stellen Land und Gemeinden heuer 400.000 Euro zusätzlich zur Verfügung, in Summe 870.000 Euro. Damit könnten etwa 35 neue Anstellungen unterstützt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste ist der Dachverband aller 50 Mobilen Hilfsdienste in Vorarlberg. Wesentliche Aufgaben sind die Weiterentwicklung der Angebote, die Anpassung an neue Anforderungen, die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen ambulanten und stationären Einrichtungen und die Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung und den öffentlichen Einrichtungen.

„Es ist unser gemeinsames Ziel, dass ältere und betreuungsbedürftige Menschen eine gute Unterstützung bekommen, um so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können“, erklärte Wiesflecker.