80 Jahre Getzner-Feuerwehr

Vorarlberg / 05.05.2019 • 17:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Top ausgestattet können sich die Getzner-Betriebe auf die Feuerwehr verlassen. Karl Huber
Top ausgestattet können sich die Getzner-Betriebe auf die Feuerwehr verlassen. Karl Huber

Bei Feuerwehr-JHV war das 80-jährige Jubiläum im Fokus.

Bludenz Kürzlich lud die Betriebsfeuerwehr Getzner feierlich zur 47. Jahreshauptversammlung ein. Rund 100 Funktionäre und Kommandanten der Vorarlberger Feuerwehren, Vertreter von Hilfs- und Rettungsorganisationen, Repräsentanten der Politik, des Vorstandes sowie der Geschäftsleitungen von Getzner Textil, der Getzner Werkstoffe und der Getzner Holding trafen sich im Headquarter des Unternehmens, um gemeinsam auf das 80-jährige Jubiläum der Betriebsfeuerwehr anzustoßen. „Als wichtige Säule unseres Unternehmens besitzt der Brandschutz einen äußerst hohen Stellenwert. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche im Brandfall immer in Rekordzeit vor Ort sind“, so Roland Comploj, Vorstandsvorsitzender der Getzner Textil.

In seiner Rede betonte Hauptbrandmeister Jürgen Kurz, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Getzner, unter anderem das Wachstum der  Feuerwehr. Aktuell sind 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Unternehmen Getzner Textil und Getzner Werkstoffe für die Unternehmen sowie den Brandschutz im Einsatz – Tendenz steigend.

Geschichte

Da die Getzner-Betriebe in den Anfängen des 20. Jahrhunderts bei größeren Brandereignissen immer auf das schnellstmögliche Eintreffen der umliegenden Ortsfeuerwehren angewiesen waren, kam bereits damals der Wunsch auf, eine eigene Feuerwehr ins Leben zu rufen, resümierte Alexander Burtscher, Kommandant-Stellvertreter und Archivar.

Mit dem Ausbruch des 2. Weltkriegs verordnete das Deutsche Reich einen sogenannten „Werksluftschutz“, welcher damals aus 130 Männern und Frauen bestand. Der Umstand, dass zu diesem auch eine Feuerlöschgruppe zählte, führte Anfang 1939 schließlich zur Grundsteinlegung der Betriebsfeuerwehr Getzner, welche bereits in den ersten 15 Jahren nach der Gründung über 100 kleinen und größeren Bränden vorbildlich die Stirn bieten konnte.

Um 1950 hatte jeder Getzner-Betrieb ein eigenes Feuerwehr-Gerätehaus mit den nötigen Lösch- und Einsatzmitteln eingerichtet, mindestens zwei Feuerwehrgruppen standen den Werken jeweils zur Verfügung. Seitdem wurden sowohl die Ausrüstung als auch Fahrzeuge und Gerätschaften laufend verbessert und dem jeweiligen Stand der Technik angepasst.

1939 erfolgte die Grundsteinlegung für die Feuerwehr.
1939 erfolgte die Grundsteinlegung für die Feuerwehr.