Randalierer griff Polizisten an die Waffe

05.05.2019 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Lindauer Polizeibeamte endete in Gewahrsamszelle.

Lindau Am Wochenende erhielt die Polizei Lindau die Mitteilung, dass sich mehrere Jugendliche im Bereich der „Hinteren Insel“ unerlaubt Zutritt zu einem abgesperrten Gelände verschafft und dort randaliert hätten. Beim Eintreffen mehrerer Polizeistreifen konnten insgesamt vier Personen, bei denen es sich um zwei polnische Staatsangehörige im Alter von 35 und 36 Jahren sowie ein syrisches Brüderpaar im Alter von 25 und 16 Jahren handelte, im Bereich des Skaterplatzes aufgegriffen werden. Nachdem sie die Polizei wahrgenommen hatten, versuchten sich die vier unter eine Gruppe von rund 30 Jugendlichen zu mischen. Alle vier Täter waren teils erheblich alkoholisiert und verhielten sich zunächst verbal aggressiv gegenüber der Polizei.

Während der Kontrolle griffen die beiden Syrer plötzlich die Polizeibeamten an. Sie versuchten einer Bundespolizistin das Pfefferspray zu entreißen und einem weiteren Beamten an die Schusswaffe zu greifen, was aber nicht gelang. Noch während der Festnahme wurde der 16-Jährige aus bislang unbekannter Ursache bewusstlos, sodass ein Rettungswagen zum Einsatzort hinzugezogen werden musste. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus Lindau wurde der Teenager, genauso wie zuvor sein Bruder, durch die Polizei in Gewahrsam genommen.

Der Jugendliche verletzte bei dem Einsatz einen Polizeibeamten, sodass dieser ebenfalls in Krankenhaus Lindau verbracht werden musste. Auch die zwei Polen wurden zur Dienststelle verbracht, aber nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.