13 Salomon-Ladys und eine Mission

06.05.2019 • 15:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mit Elan und Spaß sind die Salomon-Ladys mit Yvonne Nenning (hinten links) beim Training. vn/paulitsch

Frauengruppe bereitet sich akribisch auf den Bodensee-Frauenlauf vor.

Bregenz Tausende Mädchen und Frauen bereiten sich derzeit wieder auf einen besonderen Laufspaß vor. Am 25. Mai 2019 geht die bereits 10. Auflage des Bodensee-Frauenlaufs in Szene. Mittendrinn statt nur dabei ist auch heuer wieder eine Gruppe von Salomon-Ladys. Seit Wochen sind die 13 ambitionierten Damen unter der Leitung von Yvonne Nenning dabei, Fitness und Kondition auf Vordermann zu bringen, warten auf sie doch anspruchsvolle zehn Kilometer. Die Vorfreude ist aber jetzt schon groß. „Die Veranstaltung hat mich jedes Mal begeistert“, sagt Kerstin Rehn, die bisher jedoch nur die 5-Kilometer-Strecke absolvierte. „Zehn Kilometer zu laufen, das ist für mich eine neue Herausforderung, die ich gerne annehme“, meint die 34-jährige Genussläuferin aus Götzis. Dass sie darüber hinaus als Salomon-Lady antreten darf, bedeute für sie das i-Tüpfelchen.

Viele Beweggründe

Für Linda Vögel (24) aus Egg gab es mehrere Beweggründe, sich um einen Startplatz bei den Salomon-Ladys zu bewerben. „Fit werden für das Biken und Wandern im Sommer, Spaß an der Bewegung und einmal bei einem Laufevent dabei sein“, listet sie auf. Andrea Neugschwentner (46) und Karin Wallner (45) sind Freundinnen. „Als Motivation habe ich Karin vergangenes Jahr zum Geburtstag das Startgeld für den Frauenlauf geschenkt. Bei der Frauenlauf-Messe haben wir aus Jux die Bewerbung für die Salomon-Ladys ausgefüllt. Als wir dann im Dezember die Nachricht erhielten, dass wir beide dabei sind, freuten wir uns umso mehr“, berichtet die „Wadlkönigin“. In erster Linie wollen die beiden Frauen aber Spaß haben, die „gute Stimmung beim Frauenlauf einatmen“ und danach im Ziel gemeinsam feiern.

Ziel ist das Ziel

Martina Vögel (33) gefiel das Gesamtpaket mit Ausrüstung, Leistungsdiagnostik und Trainingsplan. Sie hofft, damit ihre Zeit aus dem Vorjahr (1:14 Stunden) verbessern zu können. Daniela Huber wiederum sagt: „Mein Ziel ist das Ziel.“ Das will die 30-Jährige, wenn möglich, in einer Stunde erreicht haben. Als Laufneuling deklariert sich Judith Niederer (38) aus Bregenz. Im vergangenen Jahr ließ sie sich erstmals von einer Freundin zur Teilnahme am Frauenlauf überreden. „Danach war ich zwar fertig, doch es machte Spaß“, erinnert sich die Mutter von zwei Töchtern. Jetzt trainiert sie regelmäßig und hat schon Größeres im Visier. 2020 will Judith den Halbmarathon beim 3-Länder-Marathon bestreiten. „Die zehn Kilometer werden hart“, vermutet Conny Bobleter (32), ihr Zutrauen in sich selbst ist aber groß genug. Außerdem sei es nur wichtig, gut ins Ziel zu kommen, sagt die Dornbirnerin, die nach zwei Kindern wieder fit werden wollte. Ähnliches beflügelte Natalie Hörburger (33) aus Altach. Für den Frauenlauf hat sie sich kein Zeitlimit gesetzt. „Ich lasse mich überraschen.“ Mit Spaß laufen, das will auch die 40-jährige Sulzbergerin Isabella Fehr. Sie ist zudem eine treue Frauenläuferin. Die 10-Kilometerstrecke bedeutet für Fehr eine Premiere. Jessica Wüthrich (27) schätzt an den Salomon-Ladys die Motivation durch die Gruppe. Die ist so groß, dass sie sich sogar zutraut, die zehn Kilometer in einer Stunde zu absolvieren. Auch Julia Fritz (27) und Sandra Winder (30) sind motiviert bis in die letzten Haarspitzen.

Daniela Huber, Martina Vögel und Judith Niederer (v.l.) wollen ihr Bestes geben.
Daniela Huber, Martina Vögel und Judith Niederer (v.l.) wollen ihr Bestes geben.
Andrea Neugschwentner, Karin Wallner und Conny Bobleter (v.l.) freuen sich auf die Herausforderungen.
Andrea Neugschwentner, Karin Wallner und Conny Bobleter (v.l.) freuen sich auf die Herausforderungen.
Kerstin Rehn, Natalie Hörburger, Jessica Wüthrich und Isabella Fehr (v.l.) zeigen sich startbereit.
Kerstin Rehn, Natalie Hörburger, Jessica Wüthrich und Isabella Fehr (v.l.) zeigen sich startbereit.
Julia Firtz, Sandra Winder und Linda Vögel (v.l.) sind guter Dinge.
Julia Firtz, Sandra Winder und Linda Vögel (v.l.) sind guter Dinge.