Buntes Fest der Inklusion

06.05.2019 • 16:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf der Bühne legte das Tanzhaus Hohenems los.
Auf der Bühne legte das Tanzhaus Hohenems los.

Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung im Zentrum bei Fest in Hohenems.

Hohenems Das dritte „Fest der Inklusion“ im Tennis-Event-Center in Hohenems stand ganz im Zeichen des Mottos „Ja zum Mitanand“. Durch den Abend führten Radio-Moderator Philipp Wüstner und Selbstvertreter Klaus Brunner, der zu Beginn erklärte: „Dieses Fest soll Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen.“

Alle zwei Jahre findet das Fest anlässlich des Tags der Inklusion statt. Eröffnet wurde der Abend vom Tanzhaus Hohenems, dessen Tänzer gaben dem Publikum einen Vorgeschmack auf die in diesem Sommer stattfindende Weltgymnaestrada. Lebenshilfe-Präsidentin Adriane Feurstein und Bürgermeister Dieter Egger betonten, wie wichtig die Vielfalt in der Gesellschaft ist. „Das Fest passt wunderbar nach Hohenems. Bei uns sind alle willkommen. Gerade entsteht im Stadtteil Schwefel eine inklusive Schule, damit alle Kinder gemeinsam zur Schule gehen können“, erklärte Rathauschef Egger.

Gehalt statt Taschengeld

Im Interview mit Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher, Selbstvertreter Siegfried Glössl und Geschäftsbereichsleiter Georg Matzak (Lebenshilfe) ging es dann um die Forderung „Gehalt statt Taschengeld“ für Menschen mit Behinderungen. Die Inklusionsband „Blind Foundation“ heizte anschließend kräftig ein, und von der ersten Minute an war die Tanzfläche brechend voll.

Band „Notausgang“

Unter dem Leitsatz „always a weng anders” spielten die Blasmusik-Rock’n’Roller der Band „Notausgang“ auf der Event-Center-Bühne auf. Mit ihren  Blechinstrumenten, mit Gesang und Tanz, mit Drum und Percussion begeisterten sie das Publikum in Hohenems.

Mitgefeiert haben unter anderem Gerhard Huber, Kurt Fenkart, Landtagsabgeordnete Vahide Aydin, Primar Albert Lingg sowie der Bezauer Bürgermeister Gerhard Steurer mit Gattin Gabi. Alle zeigten sich begeistert, wie durch das Fest Inklusion – also die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft – auf einzigartige Weise erlebbar wurde. loa

„Dieses Fest soll Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen.“

Irmgard und Stefan gehörten zu den Gästen, die beim Fest im Tennis-Event-Center viel Spaß hatten.
Irmgard und Stefan gehörten zu den Gästen, die beim Fest im Tennis-Event-Center viel Spaß hatten.
„Gehalt statt Taschengeld“ lautete die Forderung, die in Form einer Petition übergeben wurde. loa
„Gehalt statt Taschengeld“ lautete die Forderung, die in Form einer Petition übergeben wurde. loa