Musikverein Egg lotete die Extreme aus

06.05.2019 • 16:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beeindruckendes Konzert der Musikantinnen und Musikanten aus Egg in Schwarzenberg unter dem Motto „extrem“. mam
Beeindruckendes Konzert der Musikantinnen und Musikanten aus Egg in Schwarzenberg unter dem Motto „extrem“. mam

Musikanten begeisterten im Angelika-Kauffmann-Saal.

Egg Schon mit der Werbung für ihr bevorstehendes Konzert machte der Musikverein Egg auf sich aufmerksam: Video-Clips, die das ausgewählte Motto „extrem“ ankündigten, ließen aufhorchen. Schließlich konnte Musikverein-Obmann Daniel Ritter zahlreiche Gäste im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an Pfarrer Friedl Kaufmann, Bürgermeister Paul Sutterlüty, an den Landesobmann des Vorarlberger Blasmusikverbands Wolfram Baldauf, Bezirksobmann Engelbert Bereuter und den Bezirksobmann-Stellvertreter Alexander Eberle.

Musikalische Reise

Den Auftakt zum Konzert machten die Musikantinnen und Musikanten des Musikvereins Egg unter der Leitung von Kapellmeister Peter Gmeiner mit die Symphonic Overture von James Barnes. Weiter durfte Moderator Ralf Bramberger die Zuhörer auf eine gemeinsame Reise ins Reich der Inkas einladen. Im Stück Machu Picchu beschreibt Satoshi Yagisawa die golden schimmernde Stadt Cuzco in den Anden, gefolgt von der brutalen Zerstörungswut der europäischen Eindringlinge. Und abschließend entführte der Musikverein sein Publikum zur Wiederentdeckung der „Stadt im Himmel“ und ließ musikalische Bilder von den Hochländern Perus vorbeiziehen. Mit Machu Picchu lieferten die Musiker und Musikerinnen einen kleinen Vorgeschmack auf das Bezirksmusikfest in Alberschwende. Dieses Stück wird als Selbstwahlstück bei den Wertungsspielen vorgetragen. Bei „Extreme“ von Johan de Meij wurden die Instrumente fast zum Glühen gebracht, ebenso geboten wurden ein fulminantes Paukensolo, ein filigranes Marimba-Solo oder Flaschen, auf denen gespielt wurde.

Drei Tänze zum Abschluss

Nach der Pause folgte eine romantische Ouvertüre. Mit drei Tänzen ging es weiter: mit Joropo, einem schnellen, leichtfüßigen Tanz aus Venezuela, mit dem wohl bekanntesten Mambo der Welt von Leonhard Bernstein aus dem Musical „West Side Story“ und dem Balkan Dance, welcher als Line-Dance dargeboten wurde, verabschiedete sich der Musikverein Egg von seinem begeisterten Publikum. mam

Annabell und Obmann Daniel Ritter beim Konzert des Musikvereins Egg.
Annabell und Obmann Daniel Ritter beim Konzert des Musikvereins Egg.