Bei Digitalisierung liegt für Neos vieles im Argen

07.05.2019 • 16:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn Dringenden Nachholbedarf sehen die Neos bei der Digitalisierung im Land. Am Zug sei nun die Landesregierung, die die neuen Entwicklungen schlicht und einfach verschlafen habe, fordern die Abgeordneten Sabine Scheffknecht und Daniel Matt von der Politik umgehend die Schaffung von Rahmenbedingungen für ein zeitgemäßes digitales Umfeld. Der Aufbau einer schnellen Internetverbindung ist hierzulande für viele Nutzer nach wie vor ein Wunschtraum. Dabei wären Mittel für den Ausbau vorhanden, rechnet Scheffknecht vor: „Von den 3,1 Millionen Euro, die zur Verfügung stehen, wurde bisher nicht einmal eine halbe Million abgeholt.“ Ein Grund sei das große Informations- und Koordinationsdefizit. Laut Scheffknecht gleicht des Glasfasernetz Vorarlbergs derzeit einem Fleckerlteppich. Das bekommen viele Nutzer zu spüren. Auf Landtagsanfragen liefen bei den Pinken die Telefone heiß: „Viele Rückmeldungen zeigten, dass ein enormer Bedarf an leistungsstarken Internetverbindungen besteht. Wir sind der Meinung, dass jeder Vorarlberger einen Anspruch auf eine solche Verbindung hat.“ Um das zu erreichen, ist noch viel zu tun, denn Daten der OECD zeigen, dass Österreich beim Glasfaserausbau mit einem Anschlussgrad von 2,3 Prozent beinahe Schlusslicht ist. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 24,8 Prozent. HA