Für Rüdisser ist Vorarlberg ein „EU-Nettoempfänger“

07.05.2019 • 16:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Der Europatag am 9. Mai steht heuer unter besonderen Vorzeichen: Zum einen treffen die EU-Staats- und Regierungschefs im rumänischen Sibiu zusammen, um über die Zukunft der Union zu beraten. Zum anderen stehen die Wahlen zum Europäischen Parlament bevor. Im Vorfeld dieser Ereignisse erläuterte Karlheinz Rüdisser die positiven Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft auf die Entwicklung des Landes. Die EU-kofinanzierten Projekte im Land seien eine Erfolgsgeschichte, einige sollen im Rahmen eines Tags der offenen Tür unter dem Titel „EUropa im Ländle“ am 16. Mai der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vorarlberg habe in der EU von vielfältigen Faktoren profitiert, rechnete Rüdisser vor und sprach von Vorarlberg als „EU-Nettoempfänger“. Rüdisser verwies auf die Wirtschaftsdaten. So hat sich das Vorarlberger Exportvolumen innerhalb von zwei Jahrzehnten mehr als vervierfacht, auf mehr als zehn Milliarden Euro im Jahr. Auch die Zahl der Beschäftigten ist kontinuierlich gestiegen und hat im Jahresdurchschnitt 2018 einen Höchststand von 176.000 erreicht. Die Vorteile der EU-Mitgliedschaft würden sich nicht nur auf die Wirtschaft beschränken, die EU habe sich vor allem auch als Friedensprojekt bewährt, so Rüdisser. VN-TW