Zum heutigen Europatag: Das sagen Vorarlberger Schüler zur EU

09.05.2019 • 17:45 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Für junge Vorarlberger, hier eine Klasse der HTL Bregenz, ist die EU etwas Selbstverständliches. FOTOS: VN/STEURER

Die Themen EU-Wahl, Brexit und Entwicklung der Mitgliedsstaaten standen im Fokus des „Treffpunkt Europa“ für Schülerinnen und Schüler.

Bregenz Eines war den rund 200 jungen Menschen, die sich am Donnerstag in Bregenz zur Veranstaltung „Treffpunkt Europa: innen – außen – zwischendrin“ eingefunden haben, gemein: Sie alle sind nach 2002 geboren worden. Sie sind also alle in der Europäischen Union auf die Welt gekommen und aufgewachsen, sie kennen es gar nicht anders. Dementsprechend positiv sind die Schüler ab der 10. Schulstufe der Staatengemeinschaft gegenüber eingestellt, wie auch die VN-Umfrage zeigte (siehe unten).

Beim Europatag 2019 gingen die meisten Hände hoch, als Moderatorin Melanie Kritzer zu Beginn der Veranstaltung fragte, wer denn zur Wahl gehen wird. Vor welchen Herausforderungen steht die Europäische Union? Wie geht es mit dem Brexit weiter? Beeinflussen aktuelle Entwicklungen in den Mitgliedsstaaten die EU? Die Jugendlichen lauschten mit großem Interesse den Ausführungen der Vortragenden. VN-DPF, MIH

200 Schülerinnen und Schüler kamen zur Veranstaltung im Kunsthaus Bregenz.
200 Schülerinnen und Schüler kamen zur Veranstaltung im Kunsthaus Bregenz.

Klimaschutz hoch im Kurs

Neben dem Politikwissenschaftler und Universitätslektor Stefan Wally lieferten die langjährige ORF-Auslandskorrespondentin Sabine Schuster und der Feldkircher Laurenz Mathei, der in London als Economist im Department of Business, Energy and Industrial Strategy (BEIS) tätig ist, aus der jeweils eigenen Sichtweise fundierte Einblicke in Abläufe sowie Hintergründe europäischer Politik. Landeshauptmann Markus Wallner betonte die positiven Auswirkungen des österreichischen EU-Beitritts für die Entwicklung Vorarlbergs. Im Anschluss an die Vorträge hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen, wobei das Thema Klimaschutz hoch im Kurs stand.

Statements der SchülerInnen zur Veranstaltung „Treffpunkt Europa“

Julia Praeg, 17, Bregenz: "Ich erhoffe mir von dieser Veranstaltung mehr Einblick und Informationen zur Europäischen Union, denn ich habe noch einige offene Fragen. Was die Wahl betrifft, bin ich noch unentschlossen, wen ich wählen werde, aber am 26. Mai weiß ich es sicher. Fest steht, dass ich von meinem Wahlrecht Gebrauch machen will."
Julia Praeg, 17, Bregenz: „Ich erhoffe mir von dieser Veranstaltung mehr Einblick und Informationen zur Europäischen Union, denn ich habe noch einige offene Fragen. Was die Wahl betrifft, bin ich noch unentschlossen, wen ich wählen werde, aber am 26. Mai weiß ich es sicher. Fest steht, dass ich von meinem Wahlrecht Gebrauch machen will.“
Tim Moosbrugger, 17, Wolfurt:  "Ich bin in der EU aufgewachsen und ich bin mir sicher, dass uns die Staatengemeinschaft viele Vorteile im Alltag bringt. Dessen sind wird uns aber oft gar nicht bewusst. Wir profitieren in vielerlei Hinsicht von der EU. Wenn man zum Beispiel studiert, ist es viel einfacher als früher, wenn man ein Auslandssemester machen will.“
Tim Moosbrugger, 17, Wolfurt: „Ich bin in der EU aufgewachsen und ich bin mir sicher, dass uns die Staatengemeinschaft viele Vorteile im Alltag bringt. Dessen sind wird uns aber oft gar nicht bewusst. Wir profitieren in vielerlei Hinsicht von der EU. Wenn man zum Beispiel studiert, ist es viel einfacher als früher, wenn man ein Auslandssemester machen will.“
Karina Bösch, 18, Sulz-Röthis: „Die Frage, wie es in Zukunft mit der EU weitergeht, speziell im Hinblick auf den Brexit, ist spannend. Ich hoffe, dass wir Schüler heute einige Informationen dazu sammeln  können. Derzeit bin ich noch nicht sicher, wen ich wählen werde. Auch in der Schule beschäftigten wir uns viel mit der EU und der bevorstehenden Wahl.“
Karina Bösch, 18, Sulz-Röthis: „Die Frage, wie es in Zukunft mit der EU weitergeht, speziell im Hinblick auf den Brexit, ist spannend. Ich hoffe, dass wir Schüler heute einige Informationen dazu sammeln können. Derzeit bin ich noch nicht sicher, wen ich wählen werde. Auch in der Schule beschäftigten wir uns viel mit der EU und der bevorstehenden Wahl.“
Tobias Mattle, 16, Fußach: „ Die EU bedeutet für mich vor allem Zusammenhalt. Für die junge Generation ist die EU selbstverständlich, weil wir mit ihr aufgewachsen sind. Wir kennen es nicht anders. Ich selbst interessiere mich für Politik und informiere mich über die verschiedenen Parteien, auch bei der EU-Wahl. Ich habe mich schon entschieden, wen ich wählen werde.“
Tobias Mattle, 16, Fußach: „ Die EU bedeutet für mich vor allem Zusammenhalt. Für die junge Generation ist die EU selbstverständlich, weil wir mit ihr aufgewachsen sind. Wir kennen es nicht anders. Ich selbst interessiere mich für Politik und informiere mich über die verschiedenen Parteien, auch bei der EU-Wahl. Ich habe mich schon entschieden, wen ich wählen werde.“
Linus Mathis, 16, Bregenz:  „Für die heutige Veranstaltung zum Europatag habe ich mich nicht vorbereitet, denn ich will mich von den Vorträgen und den Diskussionen überraschen lassen.  Ich finde es gut, dass wir Fragen stellen können. Prinzipiell denke ich, dass die EU für uns Schüler etwas Selbstverständliches ist, einfach weil wir es nicht anders kennen.“
Linus Mathis, 16, Bregenz: „Für die heutige Veranstaltung zum Europatag habe ich mich nicht vorbereitet, denn ich will mich von den Vorträgen und den Diskussionen überraschen lassen. Ich finde es gut, dass wir Fragen stellen können. Prinzipiell denke ich, dass die EU für uns Schüler etwas Selbstverständliches ist, einfach weil wir es nicht anders kennen.“
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