Treibjagd in Fontanella hat Folgen

10.05.2019 • 20:26 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Rotwild wurde offensichtlich im Schnee gehetzt. vn
Rotwild wurde offensichtlich im Schnee gehetzt. vn

Fontanella Nach einer umstrittenen Treibjagd in Fontanella im März (die VN berichteten) sollen zwei der Beteiligten aus der Vorarlberger Jägerschaft ausgeschlossen werden. Die Verfahren gegen zwei Mitglieder, einen Vorarlberger und einen Schweizer, stünden vor dem Abschluss, sagte Gernot Heigl, Geschäftsführer der Vorarlberger Jägerschaft. Am 30. März soll der damalige Pächter in einem Revier, das zum 1. April neu verpachtet wurde, mit rund zehn aus der Schweiz und Vorarlberg stammenden Helfern bei hohem Schnee eine Treibjagd mit Hunden veranstaltet haben. Dabei sollen Wildtiere in der ohnehin schwierigen Winterzeit unnötig beunruhigt und etwa acht Stück Gams-, Rot- und Rehwild zur Strecke gebracht worden sein. Einige davon waren offenbar trächtig. Gegen weitere Teilnehmer der Treibjagd prüfe zudem der Schweizer Jagdverband mögliche Konsequenzen.