Neue Komfortzone für Wohnmobilisten

Vorarlberg / 12.05.2019 • 20:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Im Sommer wird der neue Dornbirner 4-Sterne-Campingplatz in der Enz eröffnet.

dornbirn Rechtzeitig zu Beginn der Gymnaestrada im Juli dieses Jahres wird der neue Campingplatz in der Enz eröffnet. In Dornbirn erwartet man sich vom noblen 4-Sterne-Platz neue Gäste und einen weiteren Aufschwung des Tourismus. Mit der kürzlich erfolgten Firstfeier wurden die Baumeisterarbeiten offiziell beendet. In einem der beiden neuen Gebäude ist Platz für die Gastronomie und einen Aufenthaltsbereich, im anderen sind die Sanitäranlagen untergebracht.

In den kommenden Wochen werden insgesamt 50 neue Bäume gepflanzt, um den Charakter eines naturnahen Campingplatzes zu erhalten. Immerhin galt schon der alte Platz bei naturverbundenen Campern wegen seines alten Baubestandes als Geheimtipp. Mit dem Neubau des Campingplatzes an der Straße ins Gütle reagiert Dornbirn auch auf den boomenden Campingtourismus.

Um wieder in die internationalen Campingführer zu kommen, war die Erneuerung der Anlage auf 4-Sterne-Niveau dringend notwendig, wie Tourismusstadtrat Guntram Mäser betont: „Die Nächtigungszahlen haben sich in den vergangenen Jahren vor allem in der Qualitätshotellerie enorm entwickelt. Der Campingplatz wurde hingegen immer mehr zum Sorgenkind. Mit dem Neubau werden wir das touristische Angebot stärken.“ Bürgermeisterin Andrea Kaufmann spricht von einer wichtigen und vor allem richtigen Investition, die die finanzielle Unterstützung der Stadt rechtfertigt.

Gebaut und betrieben wird die Anlage von der Dornbirner Seilbahngesellschaft, der für die Umsetzung die Einräumung eines Baurechts durch die Stadt an die Gesellschaft gewährt wurde. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Seilbahngesellschaft, Vizebürgermeister Martin Ruepp, erwartet sich von der Übernahme des Platzes weitere Impulse auch für die Karrenseilbahn: „Die positiven Auswirkungen der Auslagerung an die Seilbahngesellschaft sind wirtschaftlich sinnvoll. Wir freuen uns auf ein tolles Projekt.“ Erwartet wird, dass sich die Besucherzahlen von zuletzt 6000 mindestens verdoppeln.

Rotstift

Um eine Kostenexplosion zu vermeiden, wurde im Vorfeld der Planungen der Rotstift angesetzt und das Projekt auf das unbedingt Notwendige reduziert. Über die genauen Kosten, die die Stadt zu tragen hat, gibt es noch keine Auskunft. Die Rede ist von einem Betrag zwischen zwei und drei Millionen Euro. HA

Nach der Firstfeier beginnt der Ausbau der neuen Gebäude auf dem Campingplatz. STD
Nach der Firstfeier beginnt der Ausbau der neuen Gebäude auf dem Campingplatz. STD