Wo die Moorlärche auf Lawinen und Funken trifft

Vorarlberg / 12.05.2019 • 17:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Einige der Viertklässler mit ihren Meisterwerken. Diese sollen nun auch in Deutschland präsentiert werden. VN/JLO
Einige der Viertklässler mit ihren Meisterwerken. Diese sollen nun auch in Deutschland präsentiert werden. VN/JLO

Blons Was hat „Die Moorlärche von Weißenstein“ mit Lawinen und Funken zu tun? In der Neuen Mittelschule Biosphärenpark Großes Walsertal sehr viel, denn die dritten und vierten Klassen der Schule nehmen derzeit am internationalen Bewerb zum Thema Umwelt und unter dem Titel „Die Moorlärche von Weißenstein“ teil.

Vorgeschichte

Im Rahmen von diesem schreiben und gestalten die Schüler verschiedene Texte zum Schwerpunkt Lawinen und Funken. „Das mit dem Schwerpunkt auf Lawinen und Funken hat sich so ergeben“, informiert dabei Direktor Georg Metzler. „Jede Schule wurde dazu angehalten, eine individuelle Richtung im Rahmen der Thematik ‚Umwelt‘ einzuschlagen. Da wir zu Winter­ende damit begonnen haben, sind die zwei Themen sehr passend gewesen.

Bewerb

Der Schreibwettbewerb selbst wurde vom Kulturwissenschaftler Hilmar Preuß initiiert, um auf Naturschutz und auf den problematischen Umgang mit der Natur aufmerksam zu machen. Im Zuge des Bewerbs wurden ausgewählte Schulen in Deutschland, Österreich und Südtirol angeschrieben – so auch die NMS Blons. „Als Umweltzeichenschule waren wir dafür ja prädestiniert“, sagt Metzler. „Und hier an der Schule haben unsere Deutschlehrer mit Deutschkoordinatorin Hildegard Amann sofort die Initiative ergriffen.“ Mitgemacht am Wettbewerb haben dabei jeweils die dritten und vierten Klassen. Die vierten Klassen haben die Thematik „Lawinenunglück 1954“ als Gruppenprojekt aufgegriffen. Die Drittklässler hingegen haben sich mit dem Brauchtum Funken auseinandergesetzt, wobei es hier eine Einzelwertung gab. Silvia Ganahl (3b) errang den Gesamtsieg, gefolgt von Jonas Küng (3a), Celina Sieber (3a) und Chiara Müller (3b), alle drei teilen sich den zweiten Platz.

Brückenschlag

Zu sehen sind die Kunstwerke nur noch wenige Tage. „Wir senden die Texte noch im Mai an die Jury“, sagt Direktor Metzler. „In Deutschland gibt es mit allen Werken eine Ausstellung, weiter sollen dort am 24. Juni auch die Sieger gekürt werden.“ Für die NMS war der Bewerb aber schon jetzt ein voller Erfolg. So konnte die Schule mit dem Bewerb von den neuen Technologien wie beispielsweise den modernen digitalen Schultafeln erfolgreich die Brücke schlagen zu der wichtigen Fertigkeit, auch schön und sauber schreiben zu können. VN-JLO