Altacher „Pfadfinder-Piraten“ mit familiärer Schatzsuche

Vorarlberg / 13.05.2019 • 12:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Am Alten Rhein gab es eine besonders knifflige Aufgabe für die Eltern und ihre Kinder zu lösen: ein Floß musste möglichst schnell über das Gewässer gezogen werden, eine darauf befestigte Kerze durfte aber nicht ausgehen. Egle
Am Alten Rhein gab es eine besonders knifflige Aufgabe für die Eltern und ihre Kinder zu lösen: ein Floß musste möglichst schnell über das Gewässer gezogen werden, eine darauf befestigte Kerze durfte aber nicht ausgehen. Egle

Im Rahmen eines Familientags zeigen die Altacher Pfadfinder den Eltern vor, wie abwechslungsreich ein Tag bei den Pfadi verlaufen kann.

Altach Viele Kinder, die schon seit einiger Zeit bei den Altacher Pfadfindern mit dabei sind, wurden wohl schon gefragt, was sie dort denn so machen. Nun bot sich für alle Wichtel und Wölflinge die Gelegenheit, diese Frage nicht nur zu beantworten, sondern beim Familientag auch gleich zu zeigen, wie abwechslungsreich so ein Nachmittag bei den Pfadfindern verlaufen kann.

Die drei Chef-Piraten Mathias, Thomas und Gallus hatten eine Schatzkarte mitgebracht. Egle
Die drei Chef-Piraten Mathias, Thomas und Gallus hatten eine Schatzkarte mitgebracht. Egle

Nach einem Schiffbruch waren die Pfadfinder auf einer Pirateninsel gestrandet. Das war die Ausgangssituation für eine gemeinsame Abenteuerjagd quer durch Altach. Eltern und Kinder mussten dabei viele spannende Aufgaben lösen. Trotz nasskaltem Wetter begaben sich rund 50 Besucher mit ihren Kindern per Fahrrad auf eine Schatzsuche der speziellen Art. An den verschiedenen Stationen konnten die Kinder Einblick in die Welt der Pfadfinder geben. Es galt unter anderem Kokosnüsse zu knacken, Gewürze mit verbundenen Augen zu erschnüffeln oder aus Holz und Schnüren Tische zu konstruieren. Dass diese Tische dann auch ganz ohne Nägel und Schrauben hielten, konnte man sich dann am späteren Abend beim Ausklang gemeinsam überzeugen.

Papa Alex unterwegs mit den Töchtern Emily und Sophia.Egle
Papa Alex unterwegs mit den Töchtern Emily und Sophia.Egle

Etwas kniffliger wurde es dann schon am Alten Rhein, wo es ein Floss möglichst schnell über das Wasser zu ziehen galt – besondere Herausforderung die darauf brennende Kerze durfte nicht erlöschen, oder auch beim Bau eines Wasserfilters. Die nötigen Baumaterialien Kohle, Kies und Sand waren versteckt und mussten mittels Peilgerät gefunden werden, um danach das dringend benötigte Trinkwasser zu filtern. Gleich die Entwarnung: Auch wenn sich dabei manche etwas schwerer taten, verdurstet ist bei den Altacher Pfadfindern noch nie jemand. Alle fanden am Ende eine Lösung, um an sauberes Wasser zu kommen.

Ohne Nägel oder Schrauben wurden Tische gebaut. Egle
Ohne Nägel oder Schrauben wurden Tische gebaut. Egle

Am Ende war die Schatzsuche erfolgreich. Das vergrabene, gut gekühlte Eis schmeckte allen Teilnehmern auch bei Wind und Regen. Schließlich machte sich man noch über das vorab mitgebrachte Buffet her, für den Getränkenachschub für die müden Piraten sorgten die Pfadfinder höchstpersönlich. Ein spannender Tag für alle Beteiligten ging damit gemütlich zu Ende. Und die Eltern wissen nun besser, wie ihre Kinder den Samstagnachmittag für gewöhnlich verbringen. CEG

Bei Jasmin und Anabel gab es die Schatzkarten - immerhin wetteiferten die Familien untereinander. Egle
Bei Jasmin und Anabel gab es die Schatzkarten – immerhin wetteiferten die Familien untereinander. Egle