In Altach wird über ein Bettelverbot nachgedacht

13.05.2019 • 17:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Altacher Polizei macht beim Betteln schon länger eine „Aktion scharf“. Nun wird in der Gemeinde über ein temporäres und lokales Bettelverbot nachgedacht. Egle
Die Altacher Polizei macht beim Betteln schon länger eine „Aktion scharf“. Nun wird in der Gemeinde über ein temporäres und lokales Bettelverbot nachgedacht. Egle

altach Das Betteln wird in Alt­ach zum Problem. Bereits in den vergangenen Jahren sei es immer wieder zu verschiedenen Vorfällen gekommen, in letzter Zeit habe das Betteln ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr tolerierbar ist, berichtet der Altacher Polizeipostenkommandant Christoph Marte den VN. Alleinstehende Pensionisten würden zu Hause belästigt und trauen sich nicht mehr alleine auf die Straße, Schulkinder seien bedroht worden. Außerdem wird neuerdings bei Trauerfeiern gebettelt. Marte appelliert, nicht aus falsch verstandener Nächstenliebe Geld an die Straßenbettler zu geben: „Wenn keiner mehr etwas gibt, sind die ganz schnell verschwunden“, erklärt der Polizist. Außerdem soll man Vorfälle jedenfalls der Polizei melden. Seitens der Polizei laufe schon länger eine Aktion scharf.

Auch die Gemeinde will nun wohl eingreifen. Dem Vernehmen nach plant man für das Zentrum der Gemeinde, zwischen den beiden Banken, Spielplatz und Kirche, ein temporäres Bettelverbot. Offizielle Stellungnahme aus der Gemeindestube gibt es aber keine. CEG