Nenzinger Faustballer sind die Nummer eins

Vorarlberg / 14.05.2019 • 17:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Michael Tomaselli, Jan Weixlbaumer, Matej Burtscher, Lino Zhang, Lukas Rützler, Aleksandar Konjevic und Jonathan Bischof mit Trainer Rainer Schallert (l.). EM
Michael Tomaselli, Jan Weixlbaumer, Matej Burtscher, Lino Zhang, Lukas Rützler, Aleksandar Konjevic und Jonathan Bischof mit Trainer Rainer Schallert (l.). EM

Sportmittelschüler holten sich erneut den Landesmeistertitel.

Nenzing Sieg auf allen Linien: Ohne einen einzigen Satzverlust haben es die Jungs der Sportmittelschule Nenzing auch heuer wieder geschafft, den Landesmeistertitel im Faustball in den Walgau zu holen. 15 Mannschaften vom Bodensee bis ins Montafon kämpften auf der Dornbirner Birkenwiese sowie der Sportanlage des SV Satteins um jeden Punkt. „Schon in der Vorrunde zeigte sich in Gruppe A, dass die Mannschaft der Mittelschule Höchst, die mit etlichen Vereinsspielern antrat, mit vier Siegen und keiner einzigen Niederlage der erste Anwärter auf den Titel darstellte“, berichtet Trainer Rainer Schallert, dass der Erfolg kein „Selbstläufer“ war. Im Gegenteil: „Höchst begeisterte mit technisch wunderschönen Spielzügen, einem herausragenden Angriffsspieler und einem guten Aufspieler.“ In der Gruppe B klassierte sich die SMS Satteins punktegleich vor dem BG Bludenz an erster Stelle. Die SMS Nenzing sicherte sich in Gruppe C mit dem Punktemaximum Rang eins. In der Zwischenrunde mussten sich dann die Nenzinger Burschen mit den Vereinsspielern aus Höchst messen. Dies war sicherlich das Spiel der zwei stärksten Turniermannschaften und somit ein „vorgezogenes“ Finale.

Keine Nervosität

Michael Tomaselli, Jan Weixlbaumer, Matej Burtscher, Lino Zhang, Lukas Rützler, Aleksandar Konjevic und Jonathan Bischof zeigten starke Nerven und gewannen verdient beide Sätze gegen einen starken Gegner. „Beide Mannschaften zeigten Faustballsport vom Feinsten. Wir waren aber die kompaktere Mannschaft: die Abwehrspieler liefen, hechteten und spielten sensationelle Bälle und unsere beiden Angriffspieler waren körperlich robuster und athletischer. Sie begeisterten das Publikum mit wunderschönen und druckvollen Angriffsschlägen“, zieht Trainer Rainer Schallert eine äußerst zufriedene Bilanz.

Im Finalspiel gegen die SMS Satteins stellte Nenzing gleich mit dem ersten Ball klar, wer Chef auf dem Platz ist und ließ den Kollegen aus Satteins kaum Chancen. Beide Sätze gingen klar mit 11:4 und 11:2 an die Nenzinger. Sie dürfen sich nun auf eine spannende Bundesmeisterschaft in Bregenz vom 27. bis 29. Mai freuen und wollen Vorarlberg würdig vertreten. EM

„Im Duell gegen Höchst erwiesen wir uns als die kompaktere Mannschaft.“