Abschlussregatta von „Vorderhand schwimmt“

Vorarlberg / 20.05.2019 • 16:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Handwerker und Mittelschüler waren mit vereinten Kräften in den Werkstätten am Werk. me
Handwerker und Mittelschüler waren mit vereinten Kräften in den Werkstätten am Werk. me

Ein Fest für Jungkonstrukteure und ihre Lehrmeister am Samstag.

Hittisau Die Abschlussveranstaltung und Präsentation von „Vorderhand schwimmt“ findet am Samstag, 25. Mai, ab 15.30 Uhr bei der Werkstatt Hagspiel kfz-tech in Hittisau Basen statt. Junge Konstrukteure und ihre Lehrmeister präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit. Die Besucher dürfen auf die fünf schwimmenden Objekte gespannt sein, die mit Muskelkraft oder Naturkraft fortbewegt werden können. Die kreativen Schwimmobjekte wurden von Mittelschülern entworfen und mit Handwerkern umgesetzt. Vorderhand ist ein Projekt der Handwerkerzünfte Hittis­au/Sibratsgfäll und Riefensberg/Krumbach mit der VMS Hittisau.

Ein Fest für alle

Die Abschlussveranstaltung ist ein Fest für alle, der Eintritt ist frei. Nach der Begrüßung können die fünf Schwimmobjekte besichtigt werden. Bei einer Regatta wird anschließend getestet, welches Schwimmobjekt eine vorgegebene Strecke in kürzester Zeit bewältigt. Der Festakt wird musikalisch von der Steelband der NMS Hittisau „Feel Steel“ gestaltet. Anschließend findet die Siegerehrung und Prämierung der besten Schwimmobjekte statt. Kleine Besucher können sich kreativ auf der Kinderbaustelle und bei „Handwerk für Kinder“ beschäftigen. Im Cafè gibt es Kuchen und Kaffee, der Festausklang findet in der Halle und an der Bar statt.

Handwerker und Schüler in Aktion

Die Schüler mussten sich heuer erstmalig für die Teilnahme an „vorderhand“ bewerben, einzeln oder zu zweit. Dafür mussten sie eine Idee für ein Schwimmobjekt erarbeiten und dazu ein Modell abgeben. Beworben haben sich 34 Schüler mit 18 Modellen. Aus diesen wurden durch eine Jury aus Handwerkern, Architekten und Lehrern fünf Modelle ausgesucht. Die fünf Gewinner durften sich für ihre Projekte Schüler aus der dritten und vierten Klasse ziehen. An jeweils vier Tagen wurden die Projekte in den Werkstätten von Handwerkern gemeinsam mit den Schülern umgesetzt. „Das Hauptkriterium bei der Verwirklichung eigener Ideen soll aber weiterhin bleiben: Wie viel kann der Schüler unter Anleitung und mit professionellem Werkzeug selber tun“, so Hanno Metzler, Direktor der VMS Hittisau.

Praktische Berufsorientierung

Das Bedürfnis einiger Lehrer, den Schülern der VMS Hittisau noch mehr Möglichkeiten der praktischen Berufsorientierung zu bieten, traf sich mit dem Anliegen der heimischen Handwerker, gut informierte und entscheidungsfähige junge Menschen als Mitarbeiter zu gewinnen. Daraus entwickelte sich ein Projekt, das in der Zwischenzeit weit über Schulsprengel und Landesgrenzen hinaus Anerkennung gefunden hat. Auch die Umfrage unter Schülern und Eltern hat eine überwältigende Zustimmung für „vorderhand“ gezeigt. ME

Mit Feuereifer beteiligten sich die Schüler an dem Projekt.
Mit Feuereifer beteiligten sich die Schüler an dem Projekt.