Spatenstich für neue Dornbirner Polizeizentrale

Vorarlberg / 21.05.2019 • 20:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Offizieller Auftakt für den Neubau des Dornbirner Polizeigebäudes. Lerch

Neubau am Dornbirner Bahnhof als Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit.

Dornbirn Die Spaten stecken in der Erde, der Startschuss ist gefallen, nun können die Bagger auf der Baustelle angreifen. Am Freitag fand der Spatenstich für das neue Gebäude der Bundespolizei und des Bezirkskommandos beim Dornbirner Bahnhof statt. Zahlreiche Gäste aus Politik und Vertreter der Exekutive griffen zur Schaufel, um den Auftakt für den sechs Millionen Euro teuren Neubau zu starten. 

Der Entscheidung, die Zentrale der Bundespolizei in Dornbirn in ein neues Gebäude an den Bahnhof zu verlegen, gingen jahrelange zähe Verhandlungen mit insgesamt vier Innenministern voraus. Erst als sich die Stadt Dornbirn bereit erklärte, das Gebäude um sechs Millionen Euro selbst zu bauen, gab es grünes Licht aus Wien für den Umzug von der St. Martin Straße an den Bahnhof.

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (50) und der überwiegende Teil der Stadtvertretung erwarten sich durch die ständige Vor-Ort-Präsenz der Gesetzeshüter am Bahnhof eine deutliche Erhöhung der subjektiven Sicherheit für täglich 26.000 Benutzer von Bus und Bahn. Für die Stadtchefin bedeutet das Polizeirevier auch eine weitere Aufwertung des Bahnhofquartiers, wo sich neben Bus- und Bahnpassagieren auch Anrainer und Geschäftsleute wohlfühlen sollen.

Sicherheitslandesrat Christian Gantner verwies gestern auf die hervorragende Arbeit der Exekutive im Land, die durch derartige Investitionen noch mehr motiviert werde, die Sicherheit der Bevölkerung in einem ohnedies sicheren Land zu gewährleisten. Eingebunden in die Planungen waren auch die Sicherheitsbehörden im Land. „Der Bau der Zentrale war eine schwere Geburt, dafür können wir uns bald über ein schönes Gebäude freuen“, erinnerte Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher an unzählige Verhandlungs- und Besprechungstermine, die in seiner Dienststelle mit den Vertretern der Stadt und auch des Innenministeriums stattfanden. Das Bundespolizeigebäude besteht aus einem Untergeschoß und drei Obergeschoßen. Im Erdgeschoß befinden sich unter anderem die Alarmzentrale sowie Vernehmungsräume. In den beiden Obergeschoßen sind Büros und Schulungsräume vorgesehen, in der Tiefgarage ist Platz für sieben Einsatzfahrzeuge, Motorräder und Fahrräder. Geplant ist auch ein geschützter Parkplatz vor dem Haus. Die gesamte Nutzfläche ohne Tiefgarage beträgt rund 1486 Quadratmeter. Bei Bedarf könnte das Gebäude um ein Geschoß aufgestockt werden