Fehlalarm um Bewaffneten bei Lustenauer Schule

Vorarlberg / 22.05.2019 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Insgesamt 14 Polizeistreifen und das Sondereinsatzkommando Cobra rückten an. VOL.AT/RAUCh
Insgesamt 14 Polizeistreifen und das Sondereinsatzkommando Cobra rückten an. VOL.AT/RAUCh

Harmlose Übergabe einer Softgun
zwischen zwei Männern führte zu großangelegtem Polizeieinsatz.

LUSTENAU Für großes Aufsehen sorgte am frühen Mittwochnachmittag um 14.30 Uhr das Anrücken von 14 Polizeistreifen und des Sondereinsatzkommandos Cobra vor der Volks- und Mittelschule Hasenfeld in Lustenau. Grund waren zwei Burschen im Alter von 17 und 18 Jahren, beide österreichische Staatsbürger, von denen einer seinem Bekannten eine Softgun übergeben hatte.

Putzfrau schlug Alarm

Doch die beiden jungen Männer hatten für den Ort der Übergabe – den Vorplatz einer öffentlichen Schule – einen denkbar schlechten Ort ausgewählt. Denn eine aufmerksame Putzfrau wurde beim Anblick der täuschend echt aussehenden Waffe stutzig und alarmierte die Polizei. Schließlich war zunächst nicht klar, ob es sich um eine reale Bedrohungslage handelte. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt keine Schüler mehr anwesend waren.

Die Sache klärte sich nun rasch auf. Die Einsatzkräfte konnten noch vor Ort einen der beiden Burschen anhalten. Dieser erklärte ihnen, dass sein Bekannter die Softgun bei sich hatte und in Richtung Lauterach unterwegs sei. Die Polizei nahm sofort telefonisch Kontakt mit dem Betreffenden auf und forderte ihn auf, auf einem Parkplatz in Dornbirn auf eine Streife zu warten.

So war es dann auch. Die Beamten konnten den Mann am vereinbarten Ort antreffen und die Softgun feststellen.

Anzeige wegen Ordnungsstörung

Beide Männer wurden zur Einvernahme auf die Polizeiinspektion Lustenau gebracht und wurden im Anschluss auf freiem Fuß wegen Ordnungsstörung zur Anzeige gebracht. VN-GS