Hohenems: Aggressiver Randalierer hielt Polizei in Atem

Vorarlberg / 27.05.2019 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gegen den tobenden Slowaken musste innerhalb weniger Stunden gleich mehrmals die Festnahme ausgesprochen werden. SYMBOL: VN/HB

Alle Hände voll zu tun hatten Hohenemser Polizeibeamte in der Nacht auf Montag mit einem 34-jährigen Rabauken.

Hohenems In der Nacht auf Montag, es war um 1.46 Uhr, langte bei der Polizeiinspektion Hohenems die Mitteilung über eine schreiende Frau vor einem Mehrparteienhaus in der Stadt ein. Sie gab an, von ihrem 34-jährigen Freund mit Fäusten und durch Tritte gegen den Kopf geschlagen und aus der Wohnung geworfen worden zu sein.

Beamte beschimpft

Als die Polizeibeamten an der Wohnadresse des Slowaken erschienen, kam der 34-Jährige nach mehrfachem Klingeln auf den Balkon, beschimpfte seine Freundin und die Beamten massiv und beleidigte sie. Anschließend warf er mehrere Kleidungsstücke und ein leeres Marmeladenglas vom Balkon in Richtung des Opfers und der Beamten. Danach lief der Mann nach draußen, beschimpfte die Polizisten und verhielt sich äußerst aggressiv. Trotz mehrmaliger Abmahnungen und Aufforderungen beleidigte und schimpfte er weiter, bis schließlich die Festnahme ausgesprochen und der Randalierer mit Körperkraft zu Boden gedrückt und anschließend ins Dienstfahrzeug gesetzt wurde.

Dort schlug er mit dem Kopf mehrmals gegen die Seitenscheibe und verschmutzte die Rücksitze. Der Mann wurde anschließend in die Arrestzelle gebracht, wo er die Verständigung eines Anwalts verlangte. Doch als dieser eintraf, wollte er nicht mit ihm reden. Außerdem verunreinigte er die gesamte Arrestzelle. Nachdem sich der 34-Jährige wieder beruhigt hatte, wurde er um 4.40 Uhr enthaftet. Er schrie die Beamten jedoch abermals an und beleidigte sie. Zudem weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen und setzte sich in den Vorraum der Polizeiinspektion. Als die Beamten ihn nach draußen geleiten wollten, stieß er sie von sich weg, ballte die Fäuste und bedrohte sie abermals.

Zelle unter Wasser gesetzt

Er wurde erneut mit Körperkraft zu Boden gebracht, festgenommen und in die Arrestzelle verbracht. Dort verstopfte er absichtlich die Toilette und setzte die komplette Arrestzelle inkl. Vorraum unter Wasser. Nach weiteren Abklärungen wurde er um 8 Uhr enthaftet.