Das Werk der Imker genau kennenlernen

02.06.2019 • 15:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Stefan Jochum (v.l.), Wolfgang Oberscheider, Kuno Hutter und Obmann Bernhard Jochum vom Imkerverein.  chf
Stefan Jochum (v.l.), Wolfgang Oberscheider, Kuno Hutter und Obmann Bernhard Jochum vom Imkerverein.  chf

Präsentation des Bienenzuchtvereins Hörbranz stieß auf Interesse.

Hörbranz Zahlreiche Besucher, Jung und Alt, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, um das Leben der Honigbiene, ihre vielen Aufgaben und Leistungen für die Umwelt sowie das breite Tätigkeitsfeld der Imker beim Tag des offenen Bienenstocks in Hörbranz etwas besser kennen- und schätzen zu lernen. Bestens vorbereitet standen die Mitglieder rund um Obmann Bernhard Jochum und Obmann-Stellvertreterin Claudia Zündel für alle Fragen parat und zeigten anhand von vielen Geräten und Arbeitsschritten, welch enorme Leistungen in jedem Glas Honig stecken.

So standen Bienenwaben, Honigschleudern, Wabenheber, Bienenkästen und viele weitere Werkzeuge zur Ansicht bereit, konnten berührt, ausprobiert und „erschmeckt“ werden. In einem Schaubienenstock konnte man das emsige Treiben der fleißigen Insekten beobachten. Alle großen und kleinen  Handwerker hatten die Möglichkeit, eine eigene „Bienenbar“ zu bauen, die dann zuhause aufgestellt werden kann.

Weiter wurde das Projekt „Bienen.LAB“ vom Bienenzuchtverein vorgestellt. Die Vision: das Bienen.LAB-Gebäude (wobei LAB für Labor/Arbeitsstätte steht) in der Nähe von Bad Diezlings in Hörbranz. Hier sollen die Jungimker ideal betreut und die Bedeutung der Bienenzucht für Biodiversität und Lebensqualität öffentlich gemacht werden. Seit vier Jahren rauchen dazu die Köpfe der über 100 Mitglieder des Vereins. Durch „Bienen.LAB“ soll nicht nur das Insekt im Mittelpunkt stehen, es geht auch darum, den Zusammenhang zwischen Bestäubung, intakter Natur, sauberem Wasser und unser aller Lebensraum kenntlich zu machen. Durch Treffen, Wissensaustausch, gemeinsame Versuche und gemeinsames Arbeiten können Erfahrungen weitergegeben und die Vereinsmitglieder und Jungimker optimal begleitet werden. In den sozialen Netzwerken werden schon jetzt immer wieder Infos und Neuigkeiten veröffentlicht.

Auch Kloster geöffnet

Wie auch letztes Jahr wurde im Leiblachtal nicht nur der Bienenstock geöffnet, auch die Zisterzienserinnenabtei Mariastern-Gwiggen, besser bekannt als Kloster Gwiggen, öffnete ihre Türen. Mit Äbtissin M. Hildegard wurde interessante Kräuterführungen durchgeführt und Schwester Cornelia begleitete die Besucher bei einem Rundgang durch das ehrwürdige Kloster. chf

Hildegard Erath und Schwester Cornelia von der Zisterzienserinnenabtei in Gwiggen. 
Hildegard Erath und Schwester Cornelia von der Zisterzienserinnenabtei in Gwiggen.