Der Sommer grüßt mit 30 Grad

Vorarlberg / 03.06.2019 • 18:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auch Vanessa nützt die Gunst der Hitzestunden und taucht im kühlen Nass des Walgaubads unter. VN/Paulitsch
Auch Vanessa nützt die Gunst der Hitzestunden und taucht im kühlen Nass des Walgaubads unter. VN/Paulitsch

Erster Hitzetag ließ Bludenz und Feldkirch schon einmal schwitzen.

Bludenz Na, wer sagt’s denn, der Sommer kann’s doch noch. Am Montag wurde erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt. Hitzepol war einmal mehr die Alpenstadt Bludenz, wo das Thermometer laut Wetterdienst UBIMET um genau 13.30 Uhr auf 30,3 Grad sprang. Es ging aber noch mehr. Bereits eine halbe Stunde später konnte Günter Scheibenreif vom ZAMG-Wetterdienst in Bregenz 30,4 Grad für Bludenz vermelden. In Feldkirch schwitzten die Menschen bei 29,6 Grad. Gleich dahinter folgte die Tiroler Gemeinde Jenbach mit 29 Grad. Damit kann besten Gewissens von einem Hitzetag geredet werden. Heute Dienstag könnte es noch heißer werden. Die Prognosen lauten übereinstimmend auf 31 Grad.

Kaltfront im Anmarsch

Blauer Himmel, leichter Wind und Sonne pur: Was sich derzeit in der Wetterküche zusammenbraut, hat das Zeug zu perfekten Tagen, denn auch heute und morgen Mittwoch geht es mit dem schweißtreibenden Sommerwetter weiter. Restwolken von nächtlichen gewittrigen Regenschauern können der Sonne wenig anhaben und höchstens über dem Bergland für Abschattung sorgen. Wieder sind 30 Grad möglich. Die Gewitterneigung selbst bleibt laut Florian Pfurtscheller von der UBIMET gering. Wieder wärmer anziehen heißt es für Sonnenanbeter am Donnerstag. Eine nächtliche Kaltfront, die aus Westen übers Land zieht, macht der Hitze vorläufig den Garaus und lässt die Temperaturen auf 20 bis 22 Grad purzeln. Am Freitag könnte Föhn das Thermometer wieder kräftig nach oben jagen. „30 Grad sind möglich“, sagt Pfurtscheller.

Pfingsten eher wechselhaft

Dann steht Vorarlberg allerdings schon die nächste Kaltfront ins Haus. Sie lässt das Pfingstwochenende zumindest aus heutiger Sicht eher unterkühlt und wechselhaft aussehen. Auf konkrete Prognosen will sich Günter Scheibenreif von der ZAMG derzeit jedoch noch nicht einlassen. Als „Lesen im Kaffeesud“ bezeichnet UBIMET-Experte Pfurtscheller auch immer wieder gehörte Aussagen, wonach es heuer neuerlich einen sehr heißen Sommer geben könnte. „Solche Vorhersagen lassen sich erst anhand der Wetterentwicklung zwischen Ende Juni bis Mitte Juli treffen“, erklärt er. Im Übrigen seien 30 Grad um diese Zeit nichts Besonderes. VN-MM

„Wie das Wetter am Pfingstwochenende wird, lässt sich derzeit nicht genau sagen.“