Montjolastraße in Schruns wird ausgebaut

03.06.2019 • 16:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit Ferienbeginn kommt es zur Sanierung des unteren Bereichs der Montjolastraße in Schruns. V N/JLO
Mit Ferienbeginn kommt es zur Sanierung des unteren Bereichs der Montjolastraße in Schruns. V N/JLO

Baustart erfolgt zu Ferienbeginn.

Schruns Die Montjolastraße (L 96) in Schruns ist von Rissen und Spurrillen gezeichnet. Zudem erscheint der Ausbau der teils engen Landesstraße nach Meinung der Experten dringend erforderlich. Entsprechende Vorbereitungen wurden in der zuständigen Abteilung Straßenbau des Landes bereits getroffen.

Ein rund 450 Meter langer Abschnitt im unteren Bereich der Straße (siehe Grafik) soll heuer einer Runderneuerung unterzogen werden. Neue Entwässerung, Belagsanierung und die Verlängerung der bergseitigen sowie eine Erneuerung der talseitigen Stützmauer inklusive. Parallel dazu soll auch der bestehende Gehsteig um rund 70 Meter erweitert werden und damit eine Verbindung zum Bergknappenweg erfolgen. Im Zuge der Arbeiten soll schließlich auch die Straßenbeleuchtung erneuert werden.

Um die Unannehmlichkeiten des vier bis fünf Monate dauernden Baustelle möglichst gering zu halten, war von Beginn an vorgesehen, die Hauptarbeiten über den Sommer abzuwickeln. Der Baustart sollte Anfang Juni erfolgen, die Arbeiten im Oktober fertiggestellt sein.

Quellen nicht berührt

Dieser Zeitplan schien kurzzeitig in Gefahr. Sogar eine Verschiebung der Arbeiten auf das kommende Jahr stand im Raum. Grund dafür waren mehrere Quellen im Nahbereich zur Straße. Eine Geologin hatte Bedenken geäußert, die Arbeiten könnten sich negativ darauf auswirken. Dem ist nun scheinbar aber nicht so. „Ein Gutachten hat ergeben, dass die Quellen im Zuge der Bauarbeiten nicht berührt werden“, gibt Bürgermeister Jürgen Kuster auf VN-Anfrage Entwarnung.

Seitens des Landesstraßenbauamts stehe man seit Längerem in den Startlöchern. „Nun, da die Angelegenheit geklärt ist, konnte die Ausschreibung erfolgen“, sagt der zuständige Projektverantwortliche Markus Luger. „Einem Baubeginn rechtzeitig zum Ferienstart sollte somit nichts im Weg steht“, so Luger. Während der Ferienzeit kommt es im Baustellenbereich untertags von 8 bis 18 Uhr zu einer Komplettsperre der Straße. Was den ÖPNV anbelangt, verkehren in dieser Zeit Ersatzbusse.

Restarbeiten erst 2020

Aufgrund der leichten Verspätung können die Arbeiten heuer wohl nicht komplett abgeschlossen werden. „Die Steinverkleidung der hangseitigen Stützmauer müssen wir auf das kommende Jahr verschieben. Je nach Witterung kann womöglich dann auch erst der Deckbelag aufgebracht werden“, informiert Luger. VN-JS

„Die Angelegenheit mit den Quellen ist geklärt. Die Ausschreibung ist erfolgt.“