„Wichtiger Tourismusmotor im Montafon“

Vorarlberg / 03.06.2019 • 18:33 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Markus Felbermayer auf der Haagsitze im Silvrettamassiv. Felbermayer
Markus Felbermayer auf der Haagsitze im Silvrettamassiv. Felbermayer

Hotelier Markus Felbermayer (64) über die Bedeutung von Illwerke VKW.

GASCHURN Im Winter mit Tourenski unterwegs, im Sommer mit Bergschuhen und Steigeisen oder gar auf zwei Rädern – beinahe jede freie Minute zieht es den Gaschurner Markus Felbermayer (64) in die Bergwelt. So vielfältig seine Aktivitäten dort sind, so gleichbleibend ist meist sein Ziel: die Silvretta Bielerhöhe.

Seilbahnen machen´s möglich

Aber nicht nur in seiner eigenen Freizeit ist der Hotelier in dem beeindruckenden Bergmassiv anzutreffen, wo Piz Buin, Silvrettahorn oder Schneeglocke rund um den Silvretta-Stausee in die Höhe ragen. Denn mindestens einmal pro Woche stehen geführte Wanderungen, Ski- oder Mountainbiketouren für Hausgäste auf dem Programm. Besonders schätzt er dabei die Infrastruktur, die es ermöglicht, der Bergwelt bequem näher zu kommen: „Die Illwerke sind auch ein wichtiger Tourismusmotor im Montafon, durch die erstmals Aufstiegshilfen gewonnen wurden, die ursprünglich für den Kraftwerksbau geschaffen worden sind und jetzt für die touristische Nutzung adaptiert wurden – wie etwa die Tafamunt- und Vermuntbahn sowie Silvretta-Hochalpenstraße, aber auch der Golm oder Lünersee. Es konnten so Bereiche erschlossen werden, die sonst nicht so einfach zu erreichen wären.“ Zu Zeiten des Kraftwerksbaus Kopswerk II (2004–2008) war Markus Felbermayer mit zwei weiteren Gaschurner Hoteliers im Bereich Tourismus Ansprechpartner für Illwerke VKW.

Deren Aufgabe war es dabei, für eine gute Kommunikation rund um den Kraftwerksbau hin zu den Gästen zu sorgen. Zudem konnte sichergestellt werden, dass die touristischen Einschränkungen durch die Bauarbeiten in einem erträglichen Maß gehalten wurden.

Kraftwerksführungen

Ein besonderes Highlight, um zu transportieren, was hinter den Bauarbeiten steckt, seien laut Felbermayer zudem die Kraftwerksführungen. Interessierten wird das Anlagenkonzept aus erster Hand und direkt vor Ort nähergebracht. „Es ist wirklich erwähnenswert, dass dieses Erlebnis stets große Bewunderung und Begeisterung bei den Gästen erzeugt. Und auch im energie.raum in Partenen wird das Thema Wasserkraft interessant vermittelt“, sagt der Hotelier. Wie einst früher, als die Illwerke ein wichtiger Indikator waren, um das Montafon von einem Auswanderungsgebiet in ein florierendes Tal zu entwickeln, sieht Markus Felbermayer auch heute noch die Bedeutsamkeit des breit gefächerten Angebots dieses Unternehmens. „Es ist wichtig, dass die Vorarlberger Illwerke nicht nur Strom erzeugen. Ich wünsche mir, dass der Tourismus auch weiterhin einen hohen Stellenwert hat und sich die Illwerke auch künftig im kulturellen Bereich einbringen“, konstatiert der Gaschurner.

Ein wichtiger Punkt für den Liebhaber der klassischen Musik: Denn neben seinem eigentlichen Job zeichnet der engagierte Hotelier für die organisatorische Leitung der jährlich stattfindenden Montafoner Resonanzen verantwortlich, die auch durch die Illwerke VKW finanziell unterstützt werden. „Es ist mir auch ein Anliegen, dass weiterhin der Punkt Ausbildung für junge Einheimische von den Vorarlberger Illwerken in diesem Ausmaß wie bisher forciert wird und sie die Regionalität fördern, zum Beispiel bei bewusstmontafon dabei sind. Vor allem ist es wünschenswert, dass die Eingriffe in die Natur weiterhin behutsam gemacht werden und der Attraktionspunkt Bielerhöhe zügig so umgesetzt wird, wie dies angekündigt wurde – wie etwa die Kunstmeile, Aussichtsplattform oder der Ausbau der Wanderwege und Loipen. Es ist ein hoher Luxus, den wir hier haben, und diesen gilt es zu wahren.“ RAL

Markus Felbermayer auf der Haagsitze im Silvrettamassiv. Felbermayer
Markus Felbermayer auf der Haagsitze im Silvrettamassiv. Felbermayer

Zur Person

MARKUS FELBERMAYER

geboren am 30. April 1955

Wohnort Gaschurn

Inhaber Hotel Felbermayer

Familie Verheiratet, drei Töchter, ein Enkelkind, zwei Hunde

Hobbys Skitouren, Wandern, Mountainbiken

„Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der Vorarlberger Nachrichten mit Unterstützung von Illwerke VKW.