Später Saisonstart für Vorarlberger Erdbeeren

04.06.2019 • 17:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sieben Vorarlberger Obstbauern kultivieren die roten Früchte. Bio Austria
Sieben Vorarlberger Obstbauern kultivieren die roten Früchte. Bio Austria

Bregenz Bedingt durch den relativ kühlen und regenreichen Mai ist die heimische Erdbeersaison mit etwas Verspätung nun endlich angelaufen. Die ersten Vorarlberger Erdbeeren kamen aus Beständen, die durch Folie geschützt waren, denn vor allem der späte Frost setzte den Blüten zu. In diesen Tagen folgt die Freilandware sortengestaffelt bis Anfang Juli. Insgesamt sieben Vorarlberger Obstbauern kultivieren auf gut sieben Hektar Ackerland Erdbeeren. Größere Flächen liegen in Gaißau und Dornbirn. In Götzis, Mäder, Rankweil und am Sulzberg gibt es kleinere Anbauer. 

Die letzten Vorarlberger Erdbeeren kommen traditionell von Familie Fink am Sulzberg auf etwa 1000 Meter Höhe. Dort startet die Ernte aber erst in etwa drei Wochen. Familie Fink und Familie Ströhle aus Götzis bauen die Erdbeeren auf insgesamt 0,3 Hektar nach Bio-Richtlinien an. Winder Beeren in Dornbirn und Familie Karg in Gaißau produzieren nach dem kontrollierten „Ländle Herkunfts- und Gütesiegel“-Programm.

Rund 100 Tonnen Erdbeeren werden heuer voraussichtlich in ganz Vorarlberg geerntet. Der jährliche Verbrauch im Land liegt mit circa 2000 Tonnen aber weit darüber. Neue Anbauer wären daher sehr willkommen.

Erdbeeren zählen zu den beliebtesten und vielseitigsten Obstsorten. Darüber hinaus ist die rote Frucht gesund: Mit nur 37 Kilokalorien pro 100 Gramm und einer geballten Ladung an Vitaminen und bioaktiven Pflanzenstoffen darf man gerne zugreifen. Sie besteht zum Großteil aus Wasser und ist trotzdem eine Vitamin-Bombe. In ihr steckt mehr Vitamin C als in jeder Zitrusfrucht. VN-MIH