Kein Sonderurlaub für Katastropheneinsätze

05.06.2019 • 17:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auers SPÖ-Vorschlag eines Sonderurlaubs fand keine Zustimmung. VN/Steurer
Auers SPÖ-Vorschlag eines Sonderurlaubs fand keine Zustimmung. VN/Steurer

Bregenz Katastrophen sind nicht planbar. Die Feuerwehr muss damit zurechtkommen. Wenn es brennt, müssen die Freiwilligen in ihrer Firma alles stehen lassen. Was mit der Arbeitszeit passiert, ist gesetzlich nicht geregelt: Manche nehmen Urlaub, andere Zeitausgleich, manche werden freigestellt. Abgeordnete Manuela Auer fordert nun, dass Angestellte in Vorarlberg, die sich bei Einsatzorganisationen engagieren, fünf Tage Sonderurlaub erhalten. Die anderen Parteien lehnen das aber ab, laut Landesrat Christian Gantner sei eine solche Bestimmung nicht nötig. Ihm sei nicht bekannt, dass ein Feuerwehrmann jemals nicht zu seinem Einsatz durfte. Das wiederum bringt die SPÖ in Rage. Auer will wissen: „Wieso gibt es die Bestimmung im Landesdienst, wenn sie nicht nötig ist?“ Landeshauptmann Wallner sitzt während Auers Wortmeldung hinter ihr und antwortet: „Das können wir gerne abschaffen. Die Bestimmung wurde nie benötigt.“