„Wir wollten etwas Besonderes machen“

10.06.2019 • 16:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der offene Bühnenschirm über dem Marktplatz war ein Symbol für die Offenheit dieses Festivals. Mathis
Der offene Bühnenschirm über dem Marktplatz war ein Symbol für die Offenheit dieses Festivals. Mathis

Gymnaestrada 2007 in Rankweil: Ein Blick zurück.

Rankweil Nur noch einen Monat dauert es, bis am Marktplatz in Rankweil wieder Tausende Turnsportler aus aller Welt bei der Gymnaestrada-Außenbühne zusammentreffen. Wie bereits 2007 ist Rankweil auch diesmal Gastgeber für über 1200 Turnbegeisterte aus Kanada und Belgien und erstmals auch Malawi. Die Erinnerungen an das letzte Mal lassen die Organisatoren mit Vorfreude auf die nahende Großveranstaltung blicken.

Zeichen der Offenheit

„Ursprünglich war Rankweil gar nicht als Außenbühne vorgesehen“, erinnert sich Rainer Wöß, damaliger Obmann der Turnerschaft Rankweil, zurück. Seine Frau Reingard war es, die sich als Kunstturn-Fachwartin dafür einsetzte, dass die Marktgemeinde letztendlich doch Teil der Gymnaestrada wurde. „Ich bin dann zum damaligen Bürgermeister Hans Kohler gegangen und habe gesagt, Rankweil wird über Nacht zehn Prozent mehr Einwohner bekommen“, blickt Wöß schmunzelnd zurück. Wöß bildete gemeinsam mit den Gemeindemitarbeitern Armin Wille und Norbert Preg sowie der Wirtegemeinschaft ein starkes Organisationsteam, das von Vereinsmitgliedern und weiteren Ehrenamtlichen unterstützt wurde. „Wir wollten etwas Besonders machen“, führt Altbürgermeister Kohler aus. So entstand die Idee, anstatt eines geschlossenen Zeltes einen offenen Bühnenschirm über den Marktplatz zu spannen – quasi als Symbol für die Offenheit dieses Festivals. Die Vorbereitungen für die Großveranstaltung waren intensiv, doch alle Mitwirkenden zeigten vollen Einsatz.

Die Vorfreude steigt

Dass sich der Aufwand gelohnt hat, davon sind Kohler und Wöß überzeugt. Beide zeigen sich beeindruckt darüber, wie friedlich und ruhig zusammen gefeiert wurde. „Alles war geprägt von einer so ruhigen und freundlichen Atmosphäre, wie man es bei solchen Großveranstaltungen selten sieht“, erinnert sich Kohler. Er freut sich bereits jetzt auf die Zweitauflage der Gymnaestrada und ist überzeugt: „Rankweil wird sicher wieder ein perfekter Gastgeber sein.“ Auch Rainer Wöß blickt mit Vorfreude auf den Juli: Eine mitreißende Stimmung, atemberaubende Turn- und Akrobatikshows und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt machen für ihn dieses Fest so einzigartig.

Altbürgermeister Hans Kohler und Rainer Wöss. Ts Rankweil
Altbürgermeister Hans Kohler und Rainer Wöss. Ts Rankweil