Pfingstreiseverkehr: Keine Toten, doch mehr Verletzte

Vorarlberg / 11.06.2019 • 22:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Über Pfingsten kam es in Vorarlberg zu 27 Verkehrsunfällen. VOL.AT/VLACH
Über Pfingsten kam es in Vorarlberg zu
27 Verkehrsunfällen. VOL.AT/VLACH

Anzahl der Führerscheinabnahmen gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr verdoppelt.

SCHWARZACH Auch wenn es von Freitag bis einschließlich Pfingstmontag wie im Vorjahr erfreulicherweise keine Verkehrstoten zu beklagen gab, auf eine positive Bilanz vermag die Vorarlberger Polizei dennoch nicht zurückzublicken. So ereigneten sich in Vorarlberg am Pfingstwochenende insgesamt 27 Verkehrsunfälle, bei denen 38 Personen verletzt wurden. 2018 erlitten bei 17 Verkehrsunfällen noch weniger als die Hälfte, nämlich 17 Personen, Verletzungen.

34 Betrunkene

Ebenso betrüblich verhält es sich mit den Verkehrsübertretungen. Während der polizeilichen Kontrollen wurden zu Pfingsten 2882 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2018 waren es 2756 Tempobolzer). 34 Lenker wurden wegen Trunkenheit am Steuer angezeigt (im Vorjahr 28). Insgesamt 17 Führerscheine mussten von der Polizei an Ort und Stelle abgenommen werden, also beinahe doppelt so viele wie im Vorjahr, als es noch neun Kfz-Lenker traf.

Weshalb aber dieser Anstieg in beinahe allen Sparten? Polizeisprecher Horst Spitzhofer begründet dies mit den besseren Wetterverhältnissen im Vergleich zum Vorjahr. Auch für die starke Zunahme der Beanstandungen und die Verdoppelung der Führerscheinabnahmen hat Spitzhofer eine Erklärung: „Die Verkehrspolizei hat heuer auch doppelt so viele Kontrollen durchgeführt.“ VN-GS