Urbane Mythen rund um Tel Aviv

11.06.2019 • 15:54 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Das Jüdische Museum lädt zum Vortrag mit der Kunsthistorikerin Ines Sonder. the
Das Jüdische Museum lädt zum Vortrag mit der Kunsthistorikerin Ines Sonder. the

Hohenems Am Donnerstag, 13. Juni, um 19.30 Uhr findet im Jüdischen Museum Hohenems der Vortrag von Ines Sonder „Wie die Weiße Stadt nach Tel Aviv kam. Narrative und Mythen eines UNESCO-Weltkulturerbes“ statt. Seit seiner Gründung 1909 war Tel Aviv ein Ort, der zur Projektionsfläche zahlreicher Narrative und Mythen wurde: die „erste jüdische Stadt“, die „auf Sand gebaut“ wurde, die „Weiße Stadt“ der 1930er- Jahre, die seit der Eintragung in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes 2003 werbewirksam als „Bauhaus-Stadt“ vermarktet wird. Der Vortrag widmet sich den urbanen Legenden Tel Avivs und hinterfragt, was alles nicht erzählt wird. Kunsthistorikerin Ines Sonder ist Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn-Zentrum Potsdam. the