Von der Allmein zum Europaschutzgebiet

11.06.2019 • 17:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Kapelle Mariahilf wurde um 1840 errichtet. Das Bild „Maria mit Kind“ beim neuromanischen Altar datiert aus dem Jahr 1878.Sammlung Risch-Lau, Raumplanung/Land, Helmut Tiefenthaler, Vorarlberger Landesbibliothek
Die Kapelle Mariahilf wurde um 1840 errichtet. Das Bild „Maria mit Kind“ beim neuromanischen Altar datiert aus dem Jahr 1878.
Sammlung Risch-Lau, Raumplanung/Land, Helmut Tiefenthaler, Vorarlberger Landesbibliothek

Ludesch Auf den relativ flachen Hängen des Ludescherberges entstanden im Mittelalter sogenannte Allmeinen, die gemeinschaftlich genutzt wurden.

Mit der Ansiedelung der Walser ergaben sich neue Verhältnisse in den Nutzungsrechten und waren oft Anlass für einen jahrhundertelangen Streit.

Durch grundherrschaftliche Bauerschwernisse konnte sich die Siedlung fast nicht fortentwickeln. Um die Wohnmisere etwas zu lindern, wurden Doppelhäuser erbaut, von denen heute noch eines steht.

66 Einwohner

Heute gehört der wunderschöne Ludescherberg mit seinen 66 Einwohnern zu der Gemeinde Ludesch.

Alter Wegweiser am Ludescherberg. Über den Wiesweg gelangen Wanderer in die Parzelle Grüneck, wo sich ihnen eine herrliche Aussicht über den Walgau bis hin zu den Schweizer Bergen bietet.
Alter Wegweiser am Ludescherberg. Über den Wiesweg gelangen Wanderer in die Parzelle Grüneck, wo sich ihnen eine herrliche Aussicht über den Walgau bis hin zu den Schweizer Bergen bietet.
Pension Grüneck befindet sich in Raggal/Ludescherberg am Eingang zum Biosphärenpark Großes Walsertal.
Pension Grüneck befindet sich in Raggal/Ludescherberg am Eingang zum Biosphärenpark Großes Walsertal.
Europaschutzgebiet Ludescherberg. Damit sollen gefährdete Pflanzen- und Tierarten und ihr natürlicher Lebensraum geschützt, aber auch eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft erhalten werden.
Europaschutzgebiet Ludescherberg. Damit sollen gefährdete Pflanzen- und Tierarten und ihr natürlicher Lebensraum geschützt, aber auch eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft erhalten werden.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare