Jugendhilfe ist verländert

12.06.2019 • 17:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz Die Kinder- und Jugendhilfe ist endgültig in Landeskompetenz. Wie mehrfach berichtet, hat die ehemalige Bundesregierung beschlossen, dass in Zukunft Länder über die Kinder- und Jugendhilfe bestimmen. Da im Nationalrat eine Zweidrittelmehrheit nötig war, forderte die SPÖ als Gegenleistung eine 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern, um die Standards der Kinder- und Jugendhilfe zu regeln. Diese Vereinbarung wurde am Mittwoch im Nationalrat beschlossen. Wie bereits berichtet, ist Vorarlbergs Kinder- und Jugendanwalt über die aktuelle Regel erleichtert, zählte er doch zu den schärfsten Kritikern der Verländerung. Das nunmehrige Gesetz würde dafür sorgen, dass der eingeschlagene Weg in der Jugendhilfe weiter gegangen werde. De facto habe sich kaum etwas geändert.