Klima-Wandler gastieren in Nenzing

13.06.2019 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die beiden Klima-Wandler Karl Forcher (l.) und Georg Dygruber machen mit ihrer Klima-Wandler-Tour durch Österreich am 18. Juni Halt am Rathausplatz in Nenzing.PICKER PR

Karl Forcher und Georg Dygruber präsentieren in Nenzing konkrete Lösungen für nachhaltige Energiegewinnung und Mobilität.

Nenzing Spätestens seit Schüler für das Klima die Schule schwänzen, ist das Thema in der breiten Öffentlichkeit angekommen. „Wir brauchen Klima-Wandler und Ideen von Mut-Menschen“, ist Georg Dygruber, der zusammen mit Karl Forcher und Team die Initiative „bewusst gemeinsam leben – lebenswerte Gemeinde“ ins Leben gerufen hat, überzeugt. Um die Menschen dort abzuholen wo sie sind, starteten sie eine Klima-Wandler-Tour und machen am kommenden Dienstag, 18. Juni, Halt in Nenzing.

Anhand eines mobilen Energiehauses wird man am Rathausplatz von 9 bis 18 Uhr eindrucksvoll sensibilisieren und Lösungen im Bereich der regenerativen Energien sowie der alternativen Mobilität zeigen. Der Fokus liegt dabei nicht nur am meteorologischen Klimawandel mit all seinen Herausforderungen, sondern auch am veränderten sozialen Umgang auf unserem Planeten. „Es schlummern so viele Ideen in den Köpfen der Menschen. Wir brauchen diese Schätze nur zu heben“, so Karl Forcher, der sich auf eine aktive Beteiligung der Vorarlberger freut.

 Rund um das mobile Energiehaus gibt es am 18. Juni am Rathausplatz in Nenzing viel zu entdecken.
Rund um das mobile Energiehaus gibt es am 18. Juni am Rathausplatz in Nenzing viel zu entdecken.

Das mobile Energiehaus samt vieler Ideen rund um Energie und Mobilität im Gepäck reist durch ganz Österreich. „In jedem Bundesland stellen wir an einem Tag in einer Partnergemeinde unser Energiehaus auf“, verrät Dygruber. Dabei werden nicht nur Fragen der Zukunft diskutiert, sondern auch Lösungen präsentiert. „Wir zeigen auf, wie man sich 24 Stunden mit Strom aus Photovoltaik versorgen kann, wie zeitgemäße Mobilität funktioniert oder was Wind- und Wasserkraft leisten“, ergänzt Forcher. Rund um das Energiehaus gibt es auch die Gelegenheit, ein mit Wasserstoff betanktes Modellauto zu steuern, mit Windkraft sein Smartphone zu laden, Mist und Grünabfall in Biogas und Dünger umzuwandeln oder im Rahmen des Ideenwettbewerbs seine eigenen Ideen einzubringen.

Alle gezeigten Techniken sind bereits erprobt und können ohne Zeitverzögerung umgesetzt werden. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung schädlicher Klimagase“, erklärt Dygruber, der sich dahingehend die Einbindung von Schulklassen, Familien oder interessierten Querdenkern wünscht. „Wir freuen uns auf spannende Begegnungen, um das Klima gemeinsam zu wandeln“, so Forcher.