Zero-Waste-Picknick in Satteins kam gut an

13.06.2019 • 10:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lisa, Elina, Julia, Bianca und Barbara genossen das Zero Waste Picknick.HE

Schüler und Bürgermeister genossen klimafreundliches Picknick.

Satteins Wie sieht ein Picknick aus, das heute uns und künftigen Generationen ebenso schmeckt? Initiativteams aus dem World Peace Game gingen gemeinsam mit Bürgermeistern der Regio Im Walgau dieser spannenden Frage nach. Am Anfang des Zero Waste Picknicks stand die Frage, wie ein Picknick nicht nur köstlich, sondern auch klimafreundlich gestaltet werden kann. Wie lässt sich Müll vermeiden? Was kommt aus der Region? Kann man auch unverpackt einkaufen?

Weniger ist mehr

Im Rahmen des World Peace Games zwischen September 2017 und Frühjahr 2019 entwickelten über 140 Jugendliche aus dem Walgau zu diesen und weiteren Themen Ideen und setzten als Projekt das nachhaltige Zero-Waste Picknick um. Dieses soll das Bewusstsein für die Bedeutung der individuellen Einkaufsentscheidung stärken und zeigte zugleich, dass ein köstliches Picknick auch ohne Fleisch mit vielen köstlichen Aufstrichen, frischer Rohkost und mehr durchaus möglich ist.

Umweltbewusst brachten die Schüler ihr eigenes Mehrweggeschirr mit und machten sich bei einem Picknick so allerhand Gedanken, wie dem Klimawandel durch das eigene Verhalten Einhalt geboten werden kann: Weniger mit dem Auto einkaufen, dafür mehr mit den Öffis fahren, dazu weniger Fleisch, aber mehr Bio, und das nach mögklichkeit sogar in Haus- sowie Schulgärten selbst anbauen. Auch das Thema Abfallvermeidung wurde angeschnitten: weniger wegwerfen, mehr reparieren lautete hier der Lösungsansatz

An die Bürgermeister aus ihrer Region stellten die Teilnehmer des Picknicks konkrete Forderungen, um auch künftigen Generationen eine saubere Umwelt zu hinterlassen: Besser auf die Umwelt achten, Mehrwegsystem ausbauen, Busverkehr ausbauen, neue Fußwege eröffnen und konsequent im Dorf einkaufen.

Camen Feuchtner von Welt der Kinder und Brigitte Werle von der Regio Im Walgau freuten sich über die zahlreichen Jugendlichen und Bürgermeister, die sich an der Aktion beteiligten. HE