Brandgeschehen im Vorjahr: Keine Toten, mehrere Verletzte

Vorarlberg / 18.06.2019 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Brand eines Bauernhofs in Hörbranz zählte 2018 zu den Großereignissen. vol.at/Rauch
Der Brand eines Bauernhofs in Hörbranz zählte 2018 zu den Großereignissen. vol.at/Rauch

Todesfallrisiko bei Bränden in Vorarlberg im internationalen Vergleich sehr gering.

Schwarzach Erstmals seit acht Jahren gab es 2018 bei Gebäudebränden in Vorarlberg keine Todesopfer zu beklagen. Im österreichischen und westeuropäischen Langzeitvergleich bedeuten 0,6 Brandopfer pro 100.000 Einwohner ein sehr geringes Todesfallrisiko in Vorarlberg.

Im Jahr 2018 erlitten 36 Personen bei 23 verschiedenen Brandereignissen – hauptsächlich in Wohngebäuden – unterschiedlich schwere Verletzungen. Im mehrjährigen Beobachtungszeitraum sind diese Verletzungen zu 82 Prozent auf Rauchgasvergiftungen und zu 18 Prozent auf Verbrennungen zurückzuführen.

Weniger Einsätze

Im Vergleich zu den 329 Feuerwehreinsätzen im Jahr 2017 verminderten sich die Einsätze im Vorjahr auf 299 Ereignisse bei Gebäudebränden.

Die Feuerwehreinsätze verteilten sich auf 142 Wohnobjekte, 92 gewerbliche bzw. industrielle Betriebe, 16 öffentliche Gebäude, zwölf Landwirtschaftsgebäude, 13 Krankenhäuser bzw. Altenheime, drei Bürogebäude, neun Kleinbauten sowie zwölf sonstige Objekte. Bei den Wohnhausbränden konnte zu acht Prozent ein großes, zu 17 Prozent ein mittleres und zu 42 Prozent ein kleines Schadensausmaß festgestellt werden. Knapp 20 Prozent der Brände bei dieser Nutzung waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht und bei rund 14 Prozent handelte es sich um Beinahe-Brände. 13 Prozent breiteten sich auf den Gebäudeteil aus und vier Prozent erfassten das gesamte Objekt. Nur in einem Fall kam es zu einem Brandübergriff auf ein Nachbargebäude.