Koblacher Großinvestition für die Kinder

Vorarlberg / 21.06.2019 • 13:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das neue Kindergartengebäude im Gebiet Straßenhäuser wird vorerst Platz für drei Gruppen bieten – eine Aufstockung im Nachhinein ist möglich. GEMEINDE

Vorbereitungsarbeiten für den neuen Kindergarten liegen im Plansoll.

Koblach Nach dem Grundsatzbeschluss zum Bau eines dritten Kindergartens für die Gemeinde im Gebiet der Straßenhäuser arbeitet man nun intensiv an den nötigen Vorbereitungen. Der Neubau ist darum dringend erforderlich, weil die beiden bisher bestehenden Betreuungseinrichtungen Gmür und Egatha aus allen Nähten platzen. Der Zuzug nach Koblach war besonders in den letzten Jahren sehr stark, derzeit besuchen rund 170 Kinder eine Betreuungseinrichtung der Gemeinde.

Baubeginn soll im Sommer sein

Als Vorteil erweist sich jetzt die umsichtige Bodenpolitik der Vergangenheit, die Kummenberggemeinde verfügt im Gebiet Straßenhäuser über ein insgesamt 11.000 Quadratmeter großes Grundstück. In den vergangenen Gemeindevertretungssitzungen wurden die nötigen rechtlichen Grundlagen gelegt und verschiedene Details beschlossen. So hat man sich zur Umsetzung einer Holzfassade entschieden, die zwar etwas teurer, aber als ökologisch sinnvoller erachtet wurde. Ebenfalls wurde Vorsorge für die Zukunft getroffen. Durch eine entsprechende Pilotierung kann das Gebäude später nochmals aufgestockt werden.

Umgesetzt wird das voraussichtlich 3,1 Millionen teure Projekt vom Feldkircher Architekturbüro Marte/Marte. Ein Baubeginn ist noch in diesem Sommer geplant, für Donnerstag, 27. Juni ist die Bauverhandlung anberaumt. Die Fertigstellung und den Einzug der Kinder erhofft man sich für das Kindergartenjahr 2020/21. Insgesamt sollen drei Gruppen, teilweise auch ganztägig, betreut werden. Vorläufig sollen reguläre Gruppen von drei- bis sechsjährigen Kindern eine neue Heimat erhalten, eine Erweiterung für eine Kleinkinderbetreuung ist aber vorgesehen. Neben der Schaffung von zeitgemäßen Räumen für die Kinder und einer entsprechenden Entlastung der beiden anderen Kindergärten werden auch weitere Arbeitsplätze für Pädagoginnen mitten in der Gemeinde geschaffen. CEG