Mitsprache war gefragt bei „Baua z’Schru“

30.06.2019 • 15:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Josef Mathies, Stefan Obkircher und Reinhard Falch referierten bei der Veranstaltung „Baua z‘Schru“. str
Josef Mathies, Stefan Obkircher und Reinhard Falch referierten bei der Veranstaltung „Baua z‘Schru“. str

Baurichtlinien standen im Mittelpunkt.

Schruns Wer ein Eigenheim errichten will, muss sich an Baurichtlinien halten. Diese wurden vor Kurzem in Schruns diskutiert. „Unser Ziel ist es, die Häuser, die zukünftig in unserer Gemeinde gebaut werden, zu verschönern“, erläuterte Bürgermeister Jürgen Kuster eingangs.

Verschönerung

Die interessierten Besucher lauschten den Ausführungen von drei Referenten, Stefan Obkircher vom Land Vorarlberg, Josef Mathies vom Verein Landluft sowie Reinhard Falch von der Firma „pro alp“. Während Obkircher gelungene Baurichtlinien in Götzis vorstellte und auch einige Projekte und Verbauungen präsentierte, referierten die beiden anderen über mögliche Baurichtlinien, die sie bereits der Gemeindevertretung von Schruns präsentiert hatten.

„Diese Richtlinien sollen Anhaltspunkte für die Gestaltung des Ortsbildes sein. Dabei galt es für uns einen Konsens zu finden zwischen traditionell und modern. Denn in Schruns gibt es eine ganz vielfältige Baukultur“, erklärt Mathies, der ehemalige Bürgermeister von Zwischenwasser, unter dessen Feder auch einige Bauten in eben dieser Gemeinde nach solchen Richtlinien verwirklicht wurden.

Vielfalt

„Der mehrgeschoßige Wohnbau ist sicher nicht vermeidbar und wir wollen diese Richtlinien so gestalten, dass solche Bauten sich in das Ortsbild unserer Marktgemeinde gut einfügen. Und dies ist sicherlich auch bei den zukünftigen touristischen Bauten oder bei öffentlichen Bauten zu berücksichtigen“, so Kuster. Nachdem einige Inputs von den Besuchern gekommen waren, werden die vorgestellten Richtlinien nochmals adaptiert und dann der Gemeindevertretung zum Beschluss vorgelegt. Str