Sicher mit dem Fahrrad nach St. Arbogast

Vorarlberg / 30.06.2019 • 17:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei einem Aktionstag wurde mit Schwimmhilfen der angemessene Sicherheitsabstand von Radfahrern zu vorbeifahrenden Fahrzeugen aufgezeigt. Radlobby
Bei einem Aktionstag wurde mit Schwimmhilfen der angemessene Sicherheitsabstand von Radfahrern zu vorbeifahrenden Fahrzeugen aufgezeigt. Radlobby

Radlobby fordert Maßnahmen für Radfahrer auf der L 50.

Götzis Das Mobilitätskonzept des Landes sieht eine Steigerung des Radverkehrs von 16 auf 21 Prozent und eine Reduktion des Autoverkehrs von 43 auf 34 Prozent vor. Doch nicht überall gibt es dazu auch die passende Infrastruktur. So sieht der Verein Radlobby Vorarlberg beispielswiese auf der bei Fahrradfahrern beliebten Strecke zwischen Götzis und Klaus Nachholbedarf. „Zwischen Götzis und St. Arbogast ist kein eigener Radweg vorhanden. So lange Autos und Lkw hier 60 Stundenkilometer fahren dürfen, ist die Fahrt für Radfahrer aber gefährlich“, erklärt Armin Hartmann von der Radlobby dazu. 

Bei einem kürzlich in Zusammenarbeit mit der Grünen Liste Götzis veranstalteten Aktionstag machte der Verein auf die Problematik entlang der L 50 aufmerksam. Mit Schwimmhilfen, die in die Gepäcksträger eingeklemmt wurden, haben die Teilnehmer auf einer Radtour Richtung Arbogast den angemessenen Abstand zwischen Radfahrern und vorbeifahrenden Fahrzeugen, der rund 1,5 Meter beträgt, ver­deutlicht. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen wurde außerdem eine Unterschriftenaktion gestartet.

Die Problematik ist seit Längerem bekannt. Bereits im Mai 2016 war die Reduzierung der Geschwindigkeit auf der L 50 Thema in der Götzner Gemeindestube. Die Gemeindevertreter fassten damals zwei Beschlüsse, in denen sie die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch ersuchten, die Geschwindigkeit auf 50 bzw. 40 km/h zu verringern. Diese Anträge seien derzeit noch in Arbeit, wie der Götzner Bürgermeister Christian Loacker auf VN-Anfrage mitteilte. „Die Marktgemeinde steht dem Anliegen positiv gegenüber und begrüßt jede Unterstützung, die zur Umsetzung des Anliegens führt“, erklärt  Loacker weiter. VN-WIM