Entstehung der Alpen und Lebensraum der Wildtiere

01.07.2019 • 16:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Ausstellungsteam hat ganze Arbeit geleistet. mam
Das Ausstellungsteam hat ganze Arbeit geleistet. mam

Neue Ausstellung am Diedamskopf: Bergwelt zum Sehen und Staunen.

Schoppernau In der neu eröffneten Ausstellung wird die Einzigartigkeit der Region, die Entstehung der Alpen und die Tierwelt interaktiv für die Besucher aufgezeigt. Zum offiziellen Start begrüßte Geschäftsführer Günter Oberhauser die Ausstellungsbesucher in der Bergstation am Diedamskopf. Ein herzliches „Grüß Gott“ ging an die Bürgermeister Walter Beer (Schoppernau) und Andreas Simma (Au), den Raiffeisen-Vorstand Reinhard Moosbrugger, Vertreter des Tourismus Monika Albrecht und Martin Strolz, an die Grundeigentümer, die Jägerschaft, die ausführenden Betriebe und die Diedamskopf-Mitarbeiter. Ein spezieller Gruß ging an den Museums­pädagogen Beat Grabherr und die Kunsthistorikerin Barbara Grabherr-Schneider. Sie waren gemeinsam mit ihrem inatura-Team und der Hauptverantwortlichen Evelyne Oberhauser wesentlich an der Umsetzung und der Ausarbeitung des Konzepts zur Ausstellung beteiligt.

Lebensraum der Tiere

Im Ausstellungsraum fanden die Besucher eine Bergwelt zum Sehen und Staunen vor. Überdimensionale Fotowände mit Wildtieren wie Adler, Luchs, Hirsch und Wildschwein zieren die Wände und begeistern die Besucher. In den dazugehörigen, von Barbara Bechter handgeschriebenen Freundschaftsbüchern, konnten die Gäste Informatives über den Lebensraum der Tiere erfahren. Ebenso sollte die extra eingerichtete Telefon-Seelsorge dazu beitragen, im Umgang mit der Tierwelt etwas sensibilisiert zu werden. Beim Schädelspiel mit Sound amüsierten sich Kinder wie Erwachsene über Tierlaute, und beim Spurenrätsel war die Lösung schnell gefunden. Mit einem Ausstellungsquiz, einem Forscherheft und dem Gebirgsblatt war auf über 2000 Metern Höhe für Lese- und Lehrstoff gesorgt.

Interessant war für die Besucher die verständlich aufgezeigte Geologie. Bewusstsein zu schaffen, dass hinter dem wunderbaren Panorama am Diedamskopf 200 bis 300 Millionen Jahre Geschichte stecken oder welchen Vorteil die sechs geologischen Zonen mit unterschiedlichem Gestein mit sich bringen, wurde den Zuhörern von Beat Grabherr vermittelt. Die Ausstellung „Bergwelt zum Sehen und Staunen“ ist den Öffnungszeiten des Bahnbetriebs angepasst, täglich geöffnet und bei jedem Wetter buchbar. mam

Projektleiterin Evelyne Oberhauser mit Barbara Grabherr-Schneider.
Projektleiterin Evelyne Oberhauser mit Barbara Grabherr-Schneider.