SP: Gefahrenpotenzial bei Doppelstockzügen

01.07.2019 • 17:12 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz Die Sozialdemokraten weist auf gefährliche Situationen bei drei Doppelstock-Zügen hin, die in Vorarlberg noch im Einsatz sind. „Im Gegensatz zu den Talent-Triebwagen haben diese Züge keine Überwachungskameras zur Kontrolle der ein- und aussteigenden Personen“, erklärt Verkehrssprecherin Manuela Auer gemeinsam mit Parteichef Martin Staudinger. Es könne daher durchaus sein, dass ein Lokführer Menschen, die sich noch im Türbereich aufhalten, übersehen könnte. „Hinzu kommt, dass bei den Doppelstockzügen der Einklemmschutz mangelhaft ist. Es kann durchaus passieren, und ist auch schon passiert, dass Jacken, Hände und anderes eingeklemmt werden und dies vom Triebfahrzeugführer nicht bemerkt werden konnte.“ Auer und Staudinger fordern vor diesem Hintergrund in diesen Zügen den Einsatz von Zugbegleitern und stellen an Mobilitätslandesrat Johannes Rauch (Grüne) eine Anfrage. VN-TW