„Gelbe Engel“ in Vorarlberg 2000 Mal im Hitzeeinsatz

Vorarlberg / 02.07.2019 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
ÖAMTC-Pannenhelfer hilft nach: Hohe Temperaturen lassen beispielsweise häufig das Kühlsystem streiken. vn/Stiplovsek
ÖAMTC-Pannenhelfer hilft nach: Hohe Temperaturen lassen beispielsweise häufig das Kühlsystem streiken. vn/Stiplovsek

Rekordtemperaturen brachten für ÖAMTC-Pannenhilfe enormes Einsatzplus.

Schwarzach Mit Temperaturen jenseits der 30 Grad hat die erste große Hitzewelle des Jahres am vergangenen Montag in Österreich ihren Höhepunkt erreicht. Für die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs ÖAMTC bedeutete das an diesem Tag über 2200 Einsätze (ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber durchschnittlichen Tagen). „Einsatzstärkster Tag im bisherigen Sommer war der 1. Juli aber nicht. Am meisten hatten unsere Pannenfahrer mit 2300 Einsätzen am 11. Juni zu tun. Das war der Dienstag nach Pfingsten, also ein Tag, an dem viele das Auto zum ersten Mal nach einem verlängerten Wochenende nutzen wollten“, berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Von 1. Juni bis inklusive 1. Juli 2019 war in der Pannenhilfe des Mobilitätsclubs generell sehr viel los: Österreichweit wurden über 62.500 Einsätze absolviert, außerdem musste mehr als 25.000 Mal der Abschleppdienst des Mobilitätsclubs ausrücken. In Vorarlberg kam es zu 2000 Einsätzen. „Man sieht also, dass der Juni 2019 eine Ausnahmesituation darstellt. Derartige Spitzen beobachten wir meist eher im Winter, wenn es einen sogenannten ‚Eisstoß‘ gibt, also extrem kalt ist“, sagt Samek,

Die typischen Pannenursachen bei Hitze: Hohe Temperaturen in Kombination mit städtischem Stop-and-Go-Verkehr lassen beispielsweise häufig das Kühlsystem streiken.

Probleme mit der Elektronik kommen auch häufig vor. „Aber die Batterie ist im Sommer wie im Winter der häufigste Pannengrund“, erklärt der ÖAMTC-Experte.

„Die Batterie ist im Sommer wie im Winter der häufigste Pannengrund.“