30 Jahre Kaserne Gais

Vorarlberg / 03.07.2019 • 05:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Soldaten zeigten in verschiedenen Vorführungen ihr Können.HAB

Der lange Marsch in den Walgau.

Bludesch Bludesch ist Vorarlbergs jüngste Garnison. Am 6. März 1986 titulierten die VN einen Bericht mit „Der lange Marsch in den Walgau“. Es wurde geschrieben, dass nunmehr seit drei Jahren das Ziel, die geplante Kaserne zu errichten, verfolgt wird. Exakt am 27. November 1986 erfolgte dann der lang ersehnte Spatenstich für die Walgau-Kaserne. In den Jahren 1987 bis 1989 wurde diese samt den Sport- und Außenanlagen errichtet. Die offizielle Schlüsselübergabe erfolgte dann im Jahr 1989. Heuer wurde die Kaserne Gais also 30 Jahre alt, was am Wochenende gebührend gefeiert wurde.

Ein langer und dorniger Weg

Am Vormittag war der „Tag der Schulen“, an dem rund 200 Personen an verschiedenen Stationen das Bundesheer hautnah erleben konnten: Das Kaderpersonal präsentierte eine dynamische Vorführung, und zur Stärkung gab es dann Heißes aus der Feldküche.

Der Nachmittag wurde mit dem Empfang der Ehrengäste durch den Kommandanten des Hochgebirgsjägerbataillons 23, Obstlt Michael Köck, der dabei auch auf die Probleme beim Bundesheer hinwies, eingeläutet. Es folgten der militärische Festakt mit Meldung an Landeshauptmann Markus Wallner, das Abschreiten und die Ansprache von MilKdt Ernst Konzett, der „vom langen Weg zur Kaserne“ berichtete und sich bei den Soldaten für ihre Mitarbeit und bei der Landesregierung für die ideelle und finanzielle Hilfe bedankte. Landeshauptmann Markus Wallner betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Hochgebirgsjägerbataillons 23 für Vorarlberg. Für ihn stand dabei fest, dass Sicherheit regionale Strukturen brauche und die militärischen Einrichtungen im Lande immer mit der Hilfe der Landesregierung rechnen können.

Große Gratulantenschar

Zur 30-Jahr-Feier der Kaserne Gais waren viele Besucher von ziviler und militärischer Seite erschienen. Allen voran, wie bereits erwähnt, der Landeshauptmann, Landesrat Christian Gantner, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Harald Witwer sowie die Landtagsabgeordneten Joachim Weixlbaumer, Markus Hartmann und Christof Bitschi; auch die Bürgermeister Michael Tinkhauser und Wolfgang Matt, Vizebürgermeister Hartwig Töpfer, Prof. Ernest Enzelsberger, ÖRK-Direktor Roland Gozzi und Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter, Markus Burtscher (Illwerke), Gernot Längle (Landesregierung), Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher und Nationalratsabgeordneter Reinhard Bösch. Das Militär vertraten MilKdt Bgdr Ernst Konzett, der stv. BrigadeKdt Obst Klaus Zweiker, BaonsKdt Obstlt Michael Köck, die Oberste Josef Müller, Michael Kerschat und Alexander Pehr, Obstlt. Andreas Eberle und nicht zuletzt Militärseelsorger Alois Erhart. Aus Tirol waren eine Abteilung Kaiserjäger und reitende Kaiserschützen erschienen, aus der Schweiz eine Abordnung mit alten Militärfahrzeugen. Auch ehemalige Soldaten wie Bgdr i. R. Herbert Tschamon, Vzlt Erich Hansmann und Vzlt Ossi Wohlgenannt waren dabei. HAB