Genug Benzin hätte sich gelohnt

03.07.2019 • 20:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Betrunkenem Autofahrer ging einmal zu viel der Treibstoff aus.

St. gallen Am Mittwoch kurz nach 1 Uhr ist von der Polizei auf der Autobahn A 13 bei Mels (Kanton St. Gallen) ein verschlossenes und verlassenes Auto festgestellt worden. Es stand mit eingeschalteter Warnblickanlage auf dem Pannenstreifen.

Die anschließende Vorsprache der Kantonspolizisten in der Wohnung des Autobesitzers lüftete das Geheimnis des nächtlichen Parkierens. Der 35-jährige Mann erklärte den Kantonspolizisten, dass seinem Auto auf der Autobahn A13, Höhe Bad Ragaz, das Benzin ausgegangen sei. Seine Frau brachte ihm daraufhin vier Liter Benzin. Anschließend chauffierte er einen Kollegen nach Landquart.

Auf der Rückfahrt nach Mels ging bei seinem Auto auf der Autobahn erneut der Treibstoff aus. Er entschloss sich, dass Auto auf dem Pannenstreifen zu parkieren und lief nach Hause.

Die Kantonspolizisten stellten dort fest, dass er deutlich alkoholisiert war. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe verfügt. Sein Führerschein wurde ihm abgenommen und das Auto abgeschleppt.