Wettschuld eingelöst: Neues Kletterei bei der Volksschule Altach eingeweiht

03.07.2019 • 11:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Schulkinder hatten sich das Ei im Rahmen des Vorarlberger Lesetags erlesen.

Altacher Volksschüler „brüten“ ab sofort nicht nur mehr vor Hitze.

Altach Seit einigen Tagen steht es im Pausenhof der Altacher Volksschule: das neue, rund sechs Meter hohe Kletterei, welches seitdem auch bereits fleißig von den „Hühnern“ in Form von Schülern fleißig „ausgebrütet“, sprich beklettert wird.
Ausgangspunkt der Geschichte war der Vorarlberger Lesetag im April, der in Altach zu einer Lesewette zwischen Schülern und Bürgermeister Gottfried Brändle umgewandelt wurde: Wenn die Schüler mehr Punkte erlesen, als Altach Einwohner hat, bekommen sie ein nigelnagelneues Kletterei. Die Wette ging klar an die Kinder, denn statt der geforderten knapp 7000 Punkte sammelten die fleißigen Leseratten mehr als 49.000.

Einweihung vergangene Woche

Gemäß dem Motto „Wettschulden sind Ehrenschulden“ zögerte Bürgermeister Brändle nicht lange und setzte sein Versprechen in die Tat um. Vergangene Woche nun wurde das neue, überdimensionale Gelege feierlich eröffnet und auch gleich von Pfarrer Rainer Büchel gesegnet. Die Schüler von Direktorin Monika Brunnner-Schwab waren komplett versammelt und präsentierten als Danke auch ein eigens einstudiertes Lied.

Bgm. Gottfried Brändle, Direktorin Monika Brunner-Schwab und Pfarrer Rainer Büchel bei der Segnung.
Bgm. Gottfried Brändle, Direktorin Monika Brunner-Schwab und Pfarrer Rainer Büchel bei der Segnung.

Bürgermeister testete selbst

Das Gemeindeoberhaupt ließ es sich dann nicht nehmen, das Kletterei sogar selbst zu testen. Trotz seiner bevorstehenden freiwilligen Pensionierung zeigte Brändle, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und erklomm das Ei mit spielerischer Leichtigkeit – Applaus der Kinder inklusive.
Durch die massive Bauweise des ovalen Spielgeräts werden noch viele kommende Schülergenerationen das neue Wahrzeichen der Altacher Volksschule nützen können. CEG

Bürgermeister und „Klettermaxe“ Gottfried Brändle.
Bürgermeister und „Klettermaxe“ Gottfried Brändle.