Pensionisten und Unbedarfte

05.07.2019 • 16:45 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Vorarlbergs Militärkommandant Ernst Konzett könnte im Jänner 2020 seinen Ruhestand antreten. VN
Vorarlbergs Militärkommandant Ernst Konzett könnte im Jänner 2020 seinen Ruhestand antreten. VN

Abtritt An der Spitze der Militärkommanden Tirol und Vorarlberg zeichnet sich ein Wechsel ab. Brigadier Ernst Konzett (64), der seit 29. Jänner 2010 diese Funktion bekleidet und am 4. Jänner 2020 seinen 65. Geburtstag feiert, könnte Ende Jänner 2020 die Pension antreten. Tirols Militärkommandant Herbert Bauer (64) soll bereits im Herbst zum Pensionisten werden. Eine Ausschreibung für den Posten des neuen Vorarlberger Militärchefs ist in Ausarbeitung, heißt es im Landhaus. Der Posten wird grundsätzlich für einen Generalstabsoffizier ausgeschrieben, den es derzeit im Land aber nicht gibt. Ersatzweise wird auch ein akademisches Studium als Einstellungsbedingung angerechnet. Über ein solches verfügen hierzulande zwei Offiziere, die sich also zumindest theoretisch bewerben könnten. Für die Bewerber dürfte freilich auch die Zukunft des Militärkommandos ausschlaggebend sein. Dabei steht vor allem die Frage, ob der Militärkommandant künftig bei Assistenzeinsätzen die Führung behalten wird oder nicht, im Fokus.

Ratsuchender Der unbedarfte Neo-Politiker Chris Alge (55), der bekanntlich mit einer neuen Liste Xi bei der Landtagswahl 2019 mitmischen will, suchte dieser Tage Rat bei Landeswahlbehördenleiter Gernot Längle (52). Nicht nur im Landhaus ist man bereits gespannt, welche „Hammertypen“ als Kandidaten Alge in seinem Team haben wird. Zur Erinnerung: Alge hatte sich gemeinsam mit dem Dornbirner Christoph Waibel (54) vor den LT-Wahlen 2014 für die Neos ins Zeug geworfen. Weil sich beide nicht auf der Kandidatenliste wiederfanden, kam es zum Zerwürfnis. Alge und Waibel zogen sich erzürnt zurück. Waibel fand dann bei den Freiheitlichen unter dem damaligen Parteichef Dieter Egger (50, FP) eine neue politische Heimat.

Halbwahrheiten Großprojekte sorgen in Kommunen bisweilen für widersprüchliche Ansichten und liefern Stoff für Diskussionen. Außergewöhnlich persönlich und für viele höchst untergriffig wurde es neulich in Bludesch. Stein des Anstoßes ist die geplante Revitalisierung des Krone-Areals, die Alt-Bürgermeister Erich Walter (84) massiv aufstößt. Walter nahm die Pläne der Gemeinde zum Anlass, ein regelrechtes Arsenal wutentbrannter Anschuldigungen auf Bürgermeister Michael Tinkhauser (49) abzufeuern. Er, Walter, habe in seiner Amtszeit bestimmt Fehler gemacht. Sein größter Fehler sei es aber gewesen, vor der Gemeindewahl 2010 Tinkhauser als Bürgermeister-Kandidat zu unterstützen, wettert Walter. Tinkhauser reagierte darauf gelassen und souverän. Er habe stets einen respektvollen Umgang gepflegt und lasse sich nicht durch politische Halbwahrheiten denunzieren.

„Eine Kontrolle ist eine echte Kontrolle, wenn man hinter die geschrieben Zahlen blicken darf.“
              Brigitte Eggler-Bargehr
            LRH-Direktorin zur Prüfung der Wahlkampfkosten

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Brigitte Eggler-Bargehr

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„Eines kann man uns nicht vorwerfen, dass unsere Fraktion aus Sesselklebern besteht.“
              Peter Pilz, Liste Jetzt
            nimmt den Schwund an Abgeordneten in seinen Reihen mit Humor

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„Wenn wir es nicht schaffen, die Frage des Wohnens in den Griff zu bekommen, fliegt uns das um die Ohren.“
              Johannes Rauch, Grüne
            Mobilitätslandesrat im VN-Sommergespräch

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