Malawi, wo uns Afrika am nächsten ist

07.07.2019 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Große Freude bei den Mädchen aus Malawi mit ihrem Anhang und ihren Vorarlberger Betreuerinnen und Betreuern.  V N/Hämmerle
Große Freude bei den Mädchen aus Malawi mit ihrem Anhang und ihren Vorarlberger Betreuerinnen und Betreuern.  V N/Hämmerle

Weil Vorarlberg unterstützt, können zwölf glückliche Malawi-Girls hier sein.

Rankweil „Es ist ein Geschenk Gottes, dass wir hier sein können“, klatscht Schwester Theresa vom Rosenkranz-Orden die Hände zusammen und blickt mit verklärtem Blick in die Runde. Da sitzen zwölf Mädchen mit Kurzhaarschnitt und verspeisen mit Appetit die Pizzas, die ihnen soeben in ihrem Quartier, der HLW Rankweil, serviert wurden.

Die Geschenke Gottes kommen alle aus Vorarlberg. Sie heißen unter anderem Dr. Robert Spiegel, Markus Fröhle und Erwin Reis. Spiegel unterstützte den Bau eines Spitals, Fröhle und der Gymnaestrada-Cheforganisator waren federführend für den Aufbau einer Sekundarschule mit Unterstützung aus der Heimat verantwortlich.

Workshops als Vorbereitung

Dieses humanitäre Engagement machte natürlich auch vor der Weltgymnaestrada nicht halt. „Wir haben vor Ort mit den Mädchen Workshops durchgeführt, um sie auf die Gymnaestra vorzubereiten“, erzählt Erwin Reis. Klarerweise hat erst finanzielle Hilfe aus Vorarlberg den Besuch der 16-köpfigen Delegation (zwölf Mädchen, zwei Ordensschwestern, zwei Lehrer) ermöglicht.

Die Mädchen werden an der HLW von den zwei frischgebackenen Maturantinnen Sophia und Lina betreut. Die zwei werden im September für drei Monate an der Nkhemenya Mädchenschule in Kasungu als Assistenzlehrerinnen tätig sein und ihre jetzigen Schützlinge dort wiedersehen.

Die afrikanischen Gäste sind schon jetzt begeistert von Vorarlberg. „Es ist so schön hier. Wir wollen möglichst viel von Vorarlberg erleben und freuen uns auf alles, was uns hier erwartet“, drückt Doreen das aus, was alle Mädchen empfinden.

Sie werden in den nächsten Tagen tatsächlich viel erleben dürfen. Neben ihren Auftritten auf den verschiedensten Gymnaestra-Bühnen, stehen Ausflüge an den Bodensee, auf den Karren und auf den Golm auf dem Programm. „Wir empfinden eine riesige Dankbarkeit“, sagt Schwester Theresa und schaut gen Himmel. VN-HK

„Es ist so schön hier. Wir freuen uns auf alles, was uns in Vorarlberg erwartet.“