Gut vernetztes modernes Sozialzentrum

Vorarlberg / 08.07.2019 • 18:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fröhliche Stimmung beim Sommerfest des Sozialzentrums Alberschwende. me
Fröhliche Stimmung beim Sommerfest des Sozialzentrums Alberschwende. me

Sozialzentrum Alberschwende feiert 15-Jahr-Jubiläum.

alberschwende Bereits eineinhalb Jahrzehnte lang besteht das Alberschwender BENEVIT-Sozialzentrum. Es bietet heute 37 Pflegebetten und elf betreute Wohnungen für Menschen mit Pflegebedarf. Dem ursprünglichen Gebäude aus dem Jahre 1909 wurde 2004 ein Neubau angebunden sowie der Pflegebetrieb an die Vorarlberger Pflegegesellschaft BENEVIT übertragen. Dieses 15-Jahr-Jubiläum wurde im Rahmen eines Sommerfestes in Anwesenheit von Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann und BENEVIT-Geschäftsführerin Carmen Helbok-Föger gefeiert.

Lokal und regional verankert

Als äußerst wichtig bezeichnete Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann die Bedeutung von lokal und regional verankerten stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen. „So kann Menschen in jedem Alter die Möglichkeit geboten werden, wenn auch nicht mehr in der eigenen Familie, so zumindest im Dorf oder im nahegelegenen Dorf leben zu können. Mit dem Altersheim, wie es früher genannt wurde, ist daher ein wichtiger Grundstein gelegt worden. Inzwischen hat sich das Heim zu einem modernen Sozialzentrum mit der unverzichtbaren Vernetzung von vielen Einrichtungen für die Pflege und Betreuung stetig weiterentwickelt.“ Als „größte Herausforderung der Zukunft“ sieht Schwarzmann die „Rekrutierung von gutem und genügend Pflegepersonal“. Zudem machen ihr die Vorschriften und Bürokratisierung, nicht nur im Pflegebereich, große Sorgen. Hier müsse sicher an allen Schrauben gedreht werden, damit Pflege bei den Menschen ankomme und nicht am Papier und in der Dokumentation stecken bleibe. BENEVIT sei dabei ein starker Partner für die Gemeinde Alberschwende. „Wir sind sehr stolz auf die langjährige und gute Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Pflegegesellschaft“, so Bürgermeisterin Schwarzmann.

Wohnen als Kernleistung

Im Sozialzentrum Alberschwende arbeiten über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sorgen für einen 24-Stunden-Betrieb, weil die Kernleistung das „Wohnen“ ist. „Deshalb sind wir gefordert, laufend zu investieren, um eine angemessene Versorgung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten und einen Arbeitsplatz für Mitarbeiter zu schaffen, wo sich alle wohlfühlen können“, so Geschäftsführerin Carmen Helbok-Föger. Für Heim- und Pflegeleiterin Ursula Fischer ist es in dem Zusammenhang auch gelungen, „über all die Jahre eine gute Zusammenarbeit mit allen Partnerinnen und Partnern der Umgebung zu erhalten, seien es die Ehrenamtlichen, die uns unterstützen, der MOHI, die Hauskrankenpflege, das Casemanagement, die Hausärzte, die Pfarre oder unsere Hausärzte sowie nicht zuletzt die Gemeinde, wobei allen ein Dank gebührt.“ ME