Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben

Vorarlberg / 08.07.2019 • 22:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bregenz Ihr Betrugsmodus ist bekannt. Trotzdem fallen viele Menschen auf die Täter herein. Diese rufen ihre Opfer – bevorzugt ältere Frauen – an und geben sich als Polizisten oder Kriminalbeamte aus. Um Glaubwürdigkeit zu erlangen, täuschen die Betrüger mit einer speziellen Informationstechnik den Polizeinotruf 133 oder die Festnetznummer der Polizei, 059133, vor.

Die falschen Beamten behaupten, sie würden gegen eine Verbrecherbande ermitteln, die es auf das Vermögen der Bürger abgesehen habe. Dabei erkundigen sich die Betrüger, ob Wertsachen wie Schmuck oder Bargeld zu Hause verwahrt werden. Dann reden sie ihren Opfern ein, dass das Geld auch auf der Bank nicht sicher ist, weil Bankbeamte ebenfalls in die Verbrechen involviert seien.

Den Betrügern gelingt es immer wieder, durch geschickte Gesprächsführung ihre Opfer davon zu überzeugen, dass nur sie als (falsche) Polizisten ihr Vermögen schützen könnten. Die Täter wirken in den Telefonaten oft massiv auf ihre Opfer ein und verlangen Stillschweigen.

Dubiose Anrufe melden

In Vorarlberg hatten solche Betrüger zuletzt in drei Fällen Erfolg: Das bestätige, „dass die Opfer den Aufforderungen der Täter nachkommen und Schmuck sowie das Bargeld übergeben“, informieren Landespolizeidirektion und Kriminalpolizei. Sie fordern auf, am Telefon nie Informationen zu finanziellen Verhältnissen preiszugeben und solche dubiosen Telefonate sofort zu beenden. Der Anruf sollte sofort der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden.